Der Alpine A290 ist ein fünftüriges batterieelektrisches Kompaktmodell mit sportlicher Ausrichtung. Beim Laden setzt er auf in Europa übliche Standards: Für AC-Laden nutzt der A290 Typ 2, für DC-Schnellladen CCS Combo 2. Damit passt er gut zu Wallboxen zu Hause sowie zu den meisten öffentlichen Ladepunkten in Deutschland.
Wichtig ist vor allem die passende Kabelwahl. Der Alpine A290 unterstützt AC-Laden mit bis zu 11 kW. Das passt gut zum deutschen Markt, denn 11-kW-Wallboxen mit dreiphasigem Anschluss sind hier eine häufige Lösung für das Laden zu Hause. An öffentlichen AC-Ladepunkten können zwar auch 22 kW angeboten werden, der A290 lädt AC jedoch maximal mit 11 kW.
Alpine A290 Batterie- und Ladespezifikationen
Der Alpine A290 ist ein reines Elektroauto. Er ist kein Hybrid, kein Plug-in-Hybrid und kein Range-Extender-Fahrzeug. Die aktuellen Versionen nutzen einen vorn eingebauten Elektromotor, die Leistung hängt von der Ausführung ab. Genannt werden Varianten mit 130 kW beziehungsweise 160 kW.
Für das alltägliche AC-Laden ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Mode-3-Ladekabel relevant, sofern die Wallbox oder öffentliche AC-Ladesäule kein fest angeschlagenes Kabel hat. Beim DC-Schnellladen wird kein eigenes Ladekabel benötigt, da CCS-Schnelllader ihr eigenes fest angeschlagenes CCS-Kabel haben.
- Fahrzeugtyp: batterieelektrischer fünftüriger Kompakt-Sportler
- Batterie: 52 kWh nutzbare beziehungsweise kundenseitig angegebene Kapazität
- AC-Ladeleistung: bis zu 11 kW
- DC-Schnellladen: bis zu 100 kW
- AC-Anschluss: Typ 2
- DC-Anschluss: CCS Combo 2
- Typisches Schnellladefenster auf Reisen: etwa 10 bis 80 %
Batterieoptionen
Der Alpine A290 wird mit einer 52-kWh-Batterie angegeben. Für die Lade- und Reichweitenplanung ist vor allem diese kundenseitig angegebene Kapazität relevant, da sie am besten zu den üblichen Angaben zu Ladezeit und Reichweite passt.
Je nach Version können Reichweite und Fahrleistungen unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollte eine einzelne WLTP-Angabe nicht automatisch auf jede A290-Ausführung übertragen werden. Für die Praxis sind Fahrprofil, Temperatur, Geschwindigkeit und Rad-Reifen-Kombination mindestens ebenso wichtig.
AC-Ladeleistung
Der Alpine A290 unterstützt AC-Laden mit bis zu 11 kW. Das bedeutet: An einer geeigneten dreiphasigen 11-kW-Wallbox oder an einem passenden öffentlichen AC-Ladepunkt kann der A290 seine maximale AC-Ladeleistung nutzen. Eine vollständige Ladung von 0 auf 100 % dauert unter passenden Bedingungen ungefähr 5 Stunden 45 Minuten.
Auch wenn öffentliche AC-Ladesäulen häufig mit 22 kW beworben werden, lädt der Alpine A290 dort nicht mit 22 kW. Das Fahrzeug wird durch seinen Onboard-Lader begrenzt und nimmt maximal 11 kW AC auf. Ein stärker ausgelegter Ladepunkt verkürzt die Ladezeit daher nicht über diese Fahrzeuggrenze hinaus.
Für die Kabelauswahl ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Mode-3-Ladekabel die richtige Wahl. Besonders flexibel ist ein dreiphasiges 32-A-Typ-2-Ladekabel mit 22-kW-Auslegung. Es funktioniert an 11-kW- und 22-kW-AC-Ladepunkten, der Alpine A290 nutzt daraus jedoch nur seine maximale AC-Ladeleistung von 11 kW.
DC-Schnellladen
Für längere Strecken kann der Alpine A290 an CCS-Schnellladern mit bis zu 100 kW laden. Alpine nennt für DC-Schnellladen von 15 auf 80 % eine Ladezeit von etwa 30 Minuten. Für die Reiseplanung ist ein Ladefenster von 10 auf 80 % oft praxisnah; dafür sind ungefähr 35 Minuten ein sinnvoller Richtwert.
Wie bei den meisten Elektroautos bleibt die Ladeleistung nicht über den gesamten Bereich konstant. Meist lädt das Fahrzeug bei niedrigerem Akkustand schneller und reduziert die Leistung, wenn der Ladezustand steigt. Deshalb ist es auf Langstrecken häufig effizienter, bis etwa 80 % zu laden und dann weiterzufahren, statt auf 100 % zu warten.
Reichweite und Effizienz
Die offiziellen WLTP-Reichweiten hängen von der Version ab. Für die 130-kW-Ausführung werden rund 377 km genannt, für die stärkeren 160-kW-Versionen rund 361 km. Diese Werte sind Laborwerte und eignen sich vor allem zum Vergleich verschiedener Fahrzeuge, nicht als Garantie für jede Alltagssituation.
Eine praxisnahe Schätzung für die stärkere Version liegt bei etwa 306 km im gemischten Betrieb. Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von Geschwindigkeit, Außentemperatur, Reifen, Felgengröße, Höhenprofil, Fahrstil und Nutzung von Heizung oder Klimaanlage ab. Da der A290 sportlich ausgelegt ist, können häufige starke Beschleunigungen und hohe Autobahngeschwindigkeiten die Reichweite spürbar reduzieren.
Laden zu Hause
Für viele Fahrer ist das Laden zu Hause die bequemste Lösung. In Deutschland ist eine dreiphasige 11-kW-Wallbox sehr verbreitet und passt gut zur maximalen AC-Ladeleistung des Alpine A290. Damit lässt sich der Akku in der Regel problemlos über Nacht oder während längerer Standzeiten vollständig laden.
Bei einer Wallbox mit fest angeschlagenem Kabel wird kein separates Typ-2-Ladekabel für das Laden zu Hause benötigt. Bei einer Wallbox ohne festes Kabel brauchen Sie ein eigenes Typ-2-Ladekabel. Dieses Kabel ist auch für viele öffentliche AC-Ladepunkte sinnvoll, da nicht jede AC-Säule ein fest angeschlagenes Kabel hat.
Ein Schuko-Ladekabel sollte beim Alpine A290 vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Das Laden über Schuko ist deutlich langsamer als über eine Wallbox. Regelmäßiges Laden über eine Schuko-Steckdose sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft die Steckdose und die elektrische Installation ausdrücklich für dauerhaftes Laden eines E-Autos geprüft hat.
Öffentliches Laden
Beim öffentlichen Laden gibt es grundsätzlich zwei typische Situationen: AC-Laden an Zielorten und DC-Schnellladen auf längeren Fahrten. AC-Ladepunkte finden sich zum Beispiel in Parkhäusern, an Hotels, bei Arbeitgebern, an Einkaufszentren oder in Innenstädten. Viele dieser Ladepunkte sind nicht mit einem festen Kabel ausgestattet, daher ist ein eigenes Typ-2-Ladekabel im Fahrzeug sinnvoll.
DC-Schnelllader werden genutzt, wenn in kurzer Zeit viel Reichweite nachgeladen werden soll. Sie haben ein fest angeschlagenes CCS-Kabel, das direkt mit dem CCS-Combo-2-Anschluss des Alpine A290 verbunden wird. Ein separates Schnellladekabel müssen Sie dafür nicht kaufen.
Vor längeren Fahrten lohnt es sich, Ladeleistung, Verfügbarkeit, Zugangs- und Zahlungsmöglichkeiten sowie aktuelle Störungsmeldungen zu prüfen. Das ist besonders hilfreich auf Nebenstrecken, in ländlichen Regionen oder zu Ferienzeiten.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der Alpine A290 basiert auf der AmpR-Small-Plattform der Renault Group und ist als kompakter, fahraktiver Alpine positioniert. Für den Ladealltag ist entscheidend, dass er mit Typ 2 und CCS Combo 2 die in Deutschland üblichen Anschlüsse nutzt.
Alpine nennt außerdem eine einstellbare Rekuperation und eine One-Pedal-Funktion. Rekuperation ersetzt das Laden nicht, kann aber im Stadtverkehr und bei häufigem Verzögern helfen, Energie zurückzugewinnen und die mechanischen Bremsen zu entlasten.
Ladetipps
- Typ-2-Ladekabel für AC-Laden nutzen: Für Wallboxen und öffentliche AC-Ladepunkte ohne festes Kabel ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Mode-3-Ladekabel passend.
- 22-kW-Kabel für Flexibilität wählen: Ein dreiphasiges 32-A-Typ-2-Ladekabel ist universell einsetzbar, der A290 lädt AC aber weiterhin nur bis 11 kW.
- 11-kW-Wallbox einplanen: Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox passt sehr gut zur maximalen AC-Ladeleistung des Fahrzeugs.
- Auf Reisen 10 bis 80 % anpeilen: Dieses Ladefenster ist beim Schnellladen meist zeiteffizienter als das Laden bis 100 %.
- Alltags-Ladelimit nutzen: Wenn die volle Reichweite nicht benötigt wird, ist ein niedrigeres Ladelimit wie 80 % für den Alltag oft sinnvoll.
- Schuko nur mit Vorsicht verwenden: Schuko-Laden ist langsam und sollte regelmäßig nur an geprüften Steckdosen und Installationen erfolgen.
Häufige Fragen
Welches Ladekabel braucht der Alpine A290?
Der Alpine A290 nutzt für AC-Laden ein Typ-2-Ladekabel. Für Ladepunkte ohne fest angeschlagenes Kabel ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Mode-3-Ladekabel die passende Wahl.
Kann der Alpine A290 mit 22 kW AC laden?
Nein. Der Alpine A290 unterstützt AC-Laden mit bis zu 11 kW. Ein 22-kW-fähiges Typ-2-Ladekabel kann trotzdem sinnvoll sein, weil es flexibel an vielen AC-Ladepunkten eingesetzt werden kann.
Wie lange lädt der Alpine A290 zu Hause?
An einer geeigneten dreiphasigen 11-kW-Wallbox dauert eine Ladung von leer auf voll ungefähr 5 Stunden 45 Minuten. Die tatsächliche Zeit kann je nach Temperatur, Ladezustand, Ladeverlusten und Wallbox-Verhalten abweichen.
Braucht der Alpine A290 ein eigenes Kabel fürs Schnellladen?
Nein. DC-Schnelllader mit CCS Combo 2 haben fest angeschlagene Kabel. Sie verbinden das Kabel der Ladesäule direkt mit dem Fahrzeug.
Wie schnell lädt der Alpine A290 an DC-Schnellladern?
Der Alpine A290 kann DC mit bis zu 100 kW laden. Für 15 bis 80 % werden etwa 30 Minuten genannt; für 10 bis 80 % sind rund 35 Minuten ein praxisnaher Richtwert.
Welche Reichweite bietet der Alpine A290?
Je nach Version liegen die WLTP-Angaben bei etwa 377 km beziehungsweise 361 km. Im Alltag kann die Reichweite deutlich variieren; für die stärkere Version ist eine gemischte Praxisreichweite von etwa 306 km ein nützlicher Orientierungswert.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Alpine A290 ist beim Laden unkompliziert, weil er die in Deutschland gängigen Anschlüsse nutzt. Zu Hause passt er sehr gut zu einer 11-kW-Wallbox, unterwegs kann er an öffentlichen AC-Ladepunkten und an CCS-Schnellladern geladen werden. Für Langstrecken ist die Planung rund um das 10-bis-80-%-Fenster meist am effizientesten.
Die wichtigste Kabelentscheidung ist einfach: Ein hochwertiges Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel ist die richtige Grundlage für AC-Laden. Ein dreiphasiges 32-A-Kabel mit 22-kW-Auslegung bietet die größte Flexibilität, auch wenn der A290 selbst AC maximal 11 kW nutzt.
Passendes Ladekabel für Alpine A290
Für den Alpine A290 eignen sich Typ-2-Ladekabel für das Laden an Wallboxen und öffentlichen AC-Ladepunkten. Besonders empfehlenswert ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel mit 32 A und 22-kW-Auslegung, da es auch an 11-kW-Ladepunkten vollständig kompatibel ist und im Alltag viel Flexibilität bietet.
Bitte beachten Sie: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladespezifikationen können je nach Modelljahr, Ausstattung und Marktversion abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung und in den technischen Daten Ihres Fahrzeugs.


