Jeep Avenger Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Jeep Avenger Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Der Jeep Avenger wird je nach Markt und Ausstattung mit unterschiedlichen Antrieben angeboten. Dieser Ratgeber bezieht sich ausdrücklich auf den Jeep Avenger Full-Electric, also die vollelektrische Version. Benziner und e-Hybrid-Varianten ohne externe Lademöglichkeit benötigen kein Ladekabel für Elektroautos.

Für Fahrer in Deutschland ist vor allem wichtig, dass der Avenger zwar einen 11-kW-AC-Onboard-Lader besitzt, die tatsächliche Ladeleistung aber immer von Fahrzeug, Wallbox oder Ladesäule und Anschluss abhängt. An einer passenden dreiphasigen 11-kW-Wallbox kann der Avenger seine AC-Ladefähigkeit gut ausnutzen. An öffentlichen 22-kW-AC-Ladepunkten lädt er dagegen nicht mit 22 kW, sondern maximal mit 11 kW.

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Jeep Avenger Full-Electric Batterie- und Ladespezifikationen

Der Jeep Avenger Full-Electric nutzt eine 54-kWh-Batterie brutto. Als nutzbare Kapazität werden rund 51 kWh angegeben; andere technische Datenquellen nennen etwa 50,8 kWh, was praktisch derselben Größenordnung entspricht.

Der Ladeanschluss entspricht dem in Europa üblichen Standard: Typ 2 für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen. Für eine Wallbox ohne fest angeschlagenes Kabel oder für viele öffentliche AC-Ladepunkte wird daher ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel verwendet. DC-Schnelllader an Autobahnen und Ladeparks haben in der Regel ein fest angeschlagenes CCS-Kabel.

Fahrzeug Jeep Avenger Full-Electric
Batterie 54 kWh brutto / ca. 51 kWh nutzbar
AC-Laden Bis zu 11 kW über Typ 2
Typisches Laden zu Hause in Deutschland Bis zu 11 kW an einer geeigneten dreiphasigen Wallbox
DC-Schnellladen Bis zu 100 kW über CCS Combo 2
Offizielle kombinierte WLTP-Reichweite Ca. 385–399 km, je nach Ausstattung und Spezifikation

Batterieoptionen

Für den Jeep Avenger Full-Electric ist die zentrale Batteriespezifikation eine 54-kWh-Bruttobatterie mit rund 51 kWh nutzbarer Kapazität. Der Elektromotor leistet 115 kW beziehungsweise 156 PS. Das Fahrzeug basiert auf der Stellantis-e-CMP-Plattform mit 400-Volt-Architektur.

Weil der Avenger auch in nicht extern ladbaren Varianten angeboten wird, sollte vor dem Kauf von Ladezubehör immer die genaue Ausführung geprüft werden. Nur die vollelektrische Version verwendet Typ 2 für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen.

AC-Ladeleistung

Der Jeep Avenger Full-Electric besitzt einen 11-kW-AC-Onboard-Lader. Das ist die maximale AC-Ladeleistung, die das Fahrzeug aufnehmen kann. Eine öffentliche 22-kW-AC-Ladesäule führt daher nicht dazu, dass der Avenger mit 22 kW lädt; das Fahrzeug begrenzt die Ladeleistung auf maximal 11 kW.

Für eine Ladung von 0 auf 100 % werden bei 11 kW etwa 5 Stunden 45 Minuten genannt. In Deutschland sind dreiphasige 11-kW-Wallboxen für das Laden zu Hause weit verbreitet und passen daher gut zur AC-Ladefähigkeit des Avenger.

An einphasigen oder leistungsschwächeren Ladepunkten fällt die Ladezeit entsprechend länger aus. Bei 7,4 kW werden etwa 8 Stunden 15 Minuten genannt. Bei 3,7 kW liegt die Ladezeit bei etwa 16 Stunden 10 Minuten. Entscheidend ist immer die niedrigste Grenze aus Fahrzeug, Ladepunkt, Kabel und elektrischer Installation.

DC-Schnellladen

Für längere Strecken unterstützt der Jeep Avenger Full-Electric DC-Schnellladen mit bis zu 100 kW über CCS Combo 2. Unter geeigneten Bedingungen wird eine Ladung von 10 auf 80 % in rund 30 Minuten angegeben. Für 20 bis 80 % werden etwa 27 Minuten genannt.

Die tatsächliche Schnellladeleistung hängt unter anderem vom Ladezustand der Batterie, der Batterietemperatur, der Leistung des Ladepunkts und den Standortbedingungen ab. Wie bei vielen Elektroautos ist der schnellste Ladebereich meist im unteren und mittleren Akkustand. Oberhalb von etwa 80 % sinkt die Ladeleistung oft deutlich.

Für Langstrecken ist es deshalb meist effizienter, kürzere Ladestopps im Bereich von etwa 10 bis 80 % oder 20 bis 80 % einzuplanen, statt an jedem Schnelllader bis 100 % zu warten. Ein eigenes DC-Ladekabel wird nicht benötigt, da CCS-Schnelllader normalerweise ein fest angeschlagenes Kabel haben.

Reichweite und Effizienz

Die kombinierte WLTP-Reichweite des Jeep Avenger Full-Electric liegt je nach Ausstattung und Spezifikation bei etwa 385 bis 399 km. WLTP-Werte eignen sich gut zum Vergleich verschiedener Fahrzeuge, bilden den Alltag aber nicht immer exakt ab.

In der Praxis hängt die Reichweite stark von Temperatur, Geschwindigkeit, Wetter, Topografie, Reifen, Beladung und Fahrstil ab. Als realistische Orientierung wird in gemischter Nutzung häufig ein Wert um ca. 306 km genannt. Besonders effizient ist der Avenger typischerweise im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit moderatem Tempo. Bei längeren Autobahnfahrten, Kälte oder starkem Heizungsbedarf sinkt die Reichweite.

Laden zu Hause

Für viele Fahrer ist eine fest installierte Wallbox zu Hause die bequemste Ladelösung. In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen üblich und passen sehr gut zum Jeep Avenger Full-Electric, da das Fahrzeug AC-seitig ebenfalls bis zu 11 kW aufnehmen kann. So lässt sich der Akku in der Regel problemlos über Nacht oder während längerer Standzeiten nachladen.

Eine 22-kW-Wallbox ist für dieses Fahrzeug nicht erforderlich, wenn es nur um die maximale AC-Ladeleistung des Avenger geht. Selbst wenn eine 22-kW-Wallbox oder ein 22-kW-AC-Ladepunkt verfügbar ist, lädt das Fahrzeug AC-seitig maximal mit 11 kW. Zusätzlich gelten für 22-kW-Wallboxen in Deutschland andere Vorgaben als für 11-kW-Wallboxen, insbesondere hinsichtlich Genehmigung und Netzbetreiber.

Ein Schuko-Ladekabel sollte beim Jeep Avenger vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Das Laden an einer Haushaltssteckdose ist deutlich langsamer als an einer Wallbox. Regelmäßiges Laden über Schuko sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft geprüft hat, dass Steckdose, Leitung und Installation für die dauerhafte Belastung durch das Laden eines E-Autos geeignet sind.

Wenn die Wallbox kein fest angeschlagenes Kabel hat, wird ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel benötigt. Auch bei einer Wallbox mit festem Kabel ist ein separates Typ-2-Ladekabel sinnvoll, wenn regelmäßig öffentliche AC-Ladepunkte ohne eigenes Kabel genutzt werden.

Öffentliches Laden

Beim öffentlichen AC-Laden nutzt der Jeep Avenger Full-Electric den Typ-2-Anschluss. Viele Ladepunkte an Supermärkten, Hotels, Parkhäusern, Innenstädten oder Arbeitsplätzen sind nicht fest verkabelt. Dort wird ein eigenes Typ-2-Ladekabel benötigt.

An einem geeigneten AC-Ladepunkt lädt der Avenger mit bis zu 11 kW. Öffentliche 22-kW-AC-Ladepunkte sind in Deutschland häufig, bringen bei diesem Fahrzeug aber keinen zusätzlichen Geschwindigkeitsvorteil über 11 kW hinaus, weil der Onboard-Lader des Autos die Ladeleistung begrenzt.

Für Autobahnfahrten und längere Strecken sind DC-Schnelllader mit CCS Combo 2 vorgesehen. Auch wenn ein Schnelllader 150 kW, 300 kW oder mehr bereitstellen kann, lädt der Avenger maximal innerhalb seiner unterstützten DC-Ladefähigkeit von bis zu 100 kW. Ein höher ausgelegter Schnelllader ist nicht schädlich, macht das Fahrzeug aber nicht schneller als technisch vorgesehen.

Fahrzeugspezifische Hinweise

Der Jeep Avenger Full-Electric kombiniert einen Typ-2-/CCS-Combo-2-Ladeanschluss mit einem 11-kW-AC-Onboard-Lader und einer offiziellen DC-Schnellladeleistung von bis zu 100 kW. Für den Alltag bedeutet das: AC-Laden zu Hause oder am Zielort erfolgt idealerweise mit Typ 2, während längere Strecken über CCS-Schnelllader abgedeckt werden.

Bei der Wahl des Ladekabels ist wichtig, dass das Kabel zur gewünschten Ladeleistung passt. Für dreiphasiges AC-Laden bis 11 kW wird ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel benötigt. Ein 22-kW-fähiges Typ-2-Kabel kann ebenfalls verwendet werden, erhöht aber die Fahrzeug-Ladeleistung nicht über 11 kW hinaus.

Die Ladebuchse befindet sich am hinteren seitlichen Bereich des Fahrzeugs. Es lohnt sich, die Position beim ersten öffentlichen Laden bewusst zu beachten, da Kabellängen und Stellplatzanordnungen an Schnellladeparks unterschiedlich sein können.

Ladetipps

  • Passendes Kabel wählen: Für Wallboxen und öffentliche AC-Ladepunkte ohne festes Kabel ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel die richtige Wahl.
  • 11 kW realistisch einplanen: Der Avenger lädt AC-seitig maximal mit 11 kW, auch an 22-kW-AC-Ladesäulen.
  • Wallbox statt Schuko nutzen: Eine 11-kW-Wallbox ist für regelmäßiges Laden deutlich geeigneter als eine Haushaltssteckdose.
  • Schuko nur mit Vorsicht: Schuko-Laden sollte vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung dienen und nur an geprüften Installationen regelmäßig genutzt werden.
  • Schnellladen effizient planen: Auf Langstrecken sind Ladestopps im Bereich von etwa 10–80 % meist sinnvoller als das Warten auf 100 %.
  • Ladetyp vorher prüfen: AC-Ladepunkte können ein eigenes Kabel erfordern; CCS-Schnelllader haben normalerweise ein festes Kabel.
  • Winterreichweite berücksichtigen: Kälte, Autobahntempo und starker Heizungsbedarf können die nutzbare Reichweite spürbar reduzieren.

Häufige Fragen

Benötigt jeder Jeep Avenger ein Ladekabel?

Nein. Dieser Ratgeber gilt für den Jeep Avenger Full-Electric. Nicht extern ladbare Benzin- oder e-Hybrid-Versionen benötigen kein E-Auto-Ladekabel.

Welches Ladekabel braucht der Jeep Avenger Full-Electric?

Für AC-Laden nutzt der Jeep Avenger Full-Electric Typ 2. Für Wallboxen oder öffentliche AC-Ladepunkte ohne festes Kabel ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel die übliche Wahl. DC-Schnellladen erfolgt über CCS Combo 2; diese Ladepunkte haben in der Regel ein fest angeschlagenes Kabel.

Kann der Jeep Avenger mit 22 kW AC laden?

Nein. Der Onboard-Lader ist auf bis zu 11 kW AC ausgelegt. An einer 22-kW-AC-Ladesäule lädt der Avenger daher nicht mit 22 kW, sondern maximal mit 11 kW.

Wie lange lädt der Jeep Avenger an der Wallbox?

Bei 11 kW dauert eine Ladung von 0 auf 100 % etwa 5 Stunden 45 Minuten. Bei 7,4 kW werden etwa 8 Stunden 15 Minuten genannt. In der Praxis hängt die Ladezeit vom Start-Ladezustand, der verfügbaren Leistung und den Bedingungen ab.

Wie schnell lädt der Jeep Avenger am Schnelllader?

Der Jeep Avenger Full-Electric unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 100 kW. Unter passenden Bedingungen dauert eine Ladung von 10 auf 80 % rund 30 Minuten.

Brauche ich für DC-Schnellladen ein eigenes Kabel?

Nein. CCS-Schnelllader haben normalerweise ein fest angeschlagenes Kabel. Ein eigenes Ladekabel wird vor allem für AC-Laden über Typ 2 benötigt.

Was das für Fahrer bedeutet

Der Jeep Avenger Full-Electric lässt sich in Deutschland unkompliziert laden, wenn man die Grenzen des Fahrzeugs und der Ladeinfrastruktur berücksichtigt. Zu Hause passt eine 11-kW-Wallbox sehr gut zum Fahrzeug, weil der Avenger diese AC-Ladeleistung vollständig nutzen kann. Für den Alltag reicht das in der Regel aus, um den Akku während längerer Standzeiten komfortabel nachzuladen.

Beim öffentlichen Laden deckt ein Typ-2-Ladekabel viele AC-Ladesituationen an Zielorten ab. Für längere Fahrten kommen CCS-Schnelllader infrage, die ihr eigenes Kabel mitbringen. Sinnvoll ist eine Ladeplanung, die zum Fahrprofil passt: Wallbox für den Alltag, AC-Laden beim längeren Parken und DC-Schnellladen für längere Strecken.

Passendes Ladekabel für Jeep Avenger

Für den Jeep Avenger Full-Electric ist ein Typ-2-Ladekabel für AC-Laden an Wallboxen, am Arbeitsplatz und an öffentlichen Ladepunkten ohne fest angeschlagenes Kabel geeignet. Wer regelmäßig dreiphasig laden möchte, sollte ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel wählen.

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Bitte beachten: Diese Informationen dienen als allgemeiner Ratgeber. Ladeleistungen und Ausstattungen können je nach Modelljahr, Marktversion und Ausstattung variieren. Verbindliche Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung und den technischen Unterlagen Ihres Fahrzeugs.

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