Der KGM Korando E-Motion, ursprünglich auch unter der Marke SsangYong bekannt, ist ein rein elektrischer Kompakt-SUV. Heute ist das Modell vor allem für Gebrauchtwagenkäufer und bestehende Besitzer interessant. Mit seiner praktischen SUV-Karosserie, einer Batterie mit 61,5 kWh und einer offiziellen kombinierten WLTP-Reichweite von bis zu etwa 340 km bleibt der Korando E-Motion eine relevante Option im gebrauchten Elektroauto-Segment.
Für das Laden ist vor allem wichtig: Der Korando E-Motion nutzt Typ 2 für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen. Er ist kein Elektroauto mit 11-kW- oder 22-kW-AC-Ladefähigkeit. Die verfügbaren technischen Daten nennen einen einphasigen Onboard-Lader mit 6,6 kW. Deshalb sind die Wahl des passenden Typ-2-Ladekabels und realistische Erwartungen beim Laden an Wallboxen besonders wichtig.
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KGM Korando E-Motion Batterie- und Ladespezifikationen
Der Korando E-Motion ist ein batterieelektrisches Fahrzeug und kein Plug-in-Hybrid. Er hat keinen Verbrennungsmotor für den Antrieb und keinen Range-Extender. Je nach Markt, Modelljahr und Gebrauchtwagen können Ausstattung und mitgeliefertes Zubehör variieren.
Der Ladeanschluss entspricht dem in Europa üblichen Typ-2- / CCS-Combo-2-Aufbau. Für AC-Laden zu Hause, am Arbeitsplatz oder an öffentlichen AC-Ladepunkten wird der obere Typ-2-Teil der Buchse verwendet. Beim DC-Schnellladen wird der vollständige CCS-Anschluss genutzt; das Kabel ist dabei fest an der Schnellladesäule angebracht.
- Fahrzeugtyp: rein elektrischer Kompakt-SUV
- Batterie: 61,5 kWh Lithium-Ionen- bzw. Lithium-Ionen-Polymer-Batterie, laut historischen technischen Daten
- Offizielle kombinierte WLTP-Reichweite: bis zu etwa 340 km
- Typische Praxisreichweite: grob um 290 km, abhängig von Wetter, Tempo, Beladung und Fahrweise
- AC-Ladeanschluss: Typ 2
- DC-Schnellladeanschluss: CCS Combo 2
- Onboard-AC-Lader: 6,6 kW, einphasig
- DC-Schnellladen: Angaben variieren; für 10-80 % werden häufig etwa 36-40 Minuten oder etwas mehr genannt, abhängig von Ladesäule und Bedingungen
Batterieoptionen
Der Korando E-Motion ist im Wesentlichen mit einer Hauptbatterieoption einzuordnen: einem Hochvoltakku mit 61,5 kWh. Diese Bruttokapazität wird in historischen technischen Daten für das Modell genannt.
Bei Angaben zur nutzbaren Batteriekapazität ist Vorsicht sinnvoll. Einzelne Drittquellen schätzen die nutzbare Kapazität im mittleren 50-kWh-Bereich, dies ist jedoch nicht überall als offiziell bestätigter Wert ausgewiesen. Für die Praxis sind daher die WLTP-Reichweite von bis zu rund 340 km und eine realistischere Alltagsplanung mit geringerer Reichweite hilfreicher.
AC-Ladeleistung
Beim AC-Laden ist die Kabelwahl besonders wichtig. Der KGM Korando E-Motion besitzt einen einphasigen 6,6-kW-Onboard-Lader. Das bedeutet: Auch wenn eine Wallbox oder öffentliche AC-Ladesäule mit 11 kW oder 22 kW beworben wird, bestimmt das Fahrzeug selbst die maximale AC-Ladeleistung.
In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen mit drei Phasen sehr verbreitet. Da der Korando E-Motion jedoch nur einphasig lädt, kann er an vielen 11-kW-Wallboxen praktisch nur eine Phase nutzen. Je nach Wallbox-Konfiguration und Installation sind dann eher etwa 3,7 kW möglich. An einem geeigneten und entsprechend freigegebenen einphasigen 32-A-Ladepunkt oder an manchen 22-kW-AC-Ladepunkten kann die Ladeleistung näher an die 6,6-kW-Grenze des Fahrzeugs herankommen. Entscheidend sind immer Fahrzeug, Ladepunkt, Kabelcodierung und elektrische Installation.
Bei rund 6,6 kW dauert eine vollständige Ladung von 0-100 % ungefähr 10-11 Stunden, abhängig von Startladestand, Temperatur, Ladeverlusten und Verhalten der Wallbox. Wird nur mit etwa 3,7 kW geladen, kann eine Vollladung eher im Bereich von 16-18 Stunden liegen. Im Alltag wird meist nicht von komplett leer auf voll geladen, sodass nächtliche Teil-Ladungen oft gut ausreichen.
Für die maximale AC-Ladefähigkeit des Korando E-Motion ist ein Typ-2-Ladekabel mit 32 A sinnvoll. Ein 32-A-einphasiges Kabel passt technisch zur Fahrzeuggrenze. Ein dreiphasiges 32-A-Typ-2-Kabel, häufig als 22-kW-Kabel bezeichnet, kann ebenfalls verwendet werden und ist für andere Fahrzeuge zukunftssicherer. Es macht den Korando E-Motion aber nicht zu einem 11-kW- oder 22-kW-Lader. Ein 16-A- bzw. 11-kW-Kabel kann die Ladeleistung an passenden Ladepunkten dagegen auf etwa 3,7 kW begrenzen.
DC-Schnellladen
Für längere Strecken nutzt der Korando E-Motion den CCS-Combo-2-Standard. Ein eigenes Ladekabel ist für DC-Schnellladen nicht erforderlich, weil CCS-Schnelllader fest angeschlagene Kabel haben.
Die veröffentlichten Schnellladeangaben zum Korando E-Motion unterscheiden sich je nach Quelle. Manche Angaben nennen Ladezeiten im niedrigen 30-Minuten-Bereich für 20-80 %, andere Datenquellen sprechen von einer Spitzenleistung um etwa 74 kW und ungefähr 36 Minuten für 10-80 %. In Tests und Erfahrungsberichten wird ein 10-80-%-Ladestopp teilweise auch mit etwas über 40 Minuten beschrieben.
Für die Praxis ist es sinnvoll, mit realistischen 10-80-%-Ladestopps zu planen, statt eine konstante Spitzenleistung über die gesamte Ladesitzung zu erwarten. Wie bei den meisten Elektroautos lädt der Korando E-Motion bei niedrigerem Batteriestand meist schneller und reduziert die Leistung, wenn der Akku voller wird. Das Laden von 80 auf 100 % dauert an Schnellladern oft unverhältnismäßig lange und lohnt sich vor allem dann, wenn die zusätzliche Reichweite wirklich benötigt wird.
Reichweite und Effizienz
Die offizielle kombinierte WLTP-Reichweite des Korando E-Motion liegt bei bis zu etwa 340 km. In der Praxis ist eine vorsichtigere Planung mit grob 290 km für gemischte Nutzung oft realistischer, wobei die tatsächliche Reichweite deutlich variieren kann.
Einfluss haben unter anderem Geschwindigkeit, Außentemperatur, Reifen, Beladung, Streckenprofil sowie Nutzung von Heizung oder Klimaanlage. Autobahnfahrten bei kaltem oder nassem Wetter reduzieren die Reichweite spürbar. Stadt- und Vorortfahrten bei moderatem Tempo sind meist effizienter. Bei einem gebrauchten Elektroauto können außerdem Batteriezustand, Wartungshistorie und bisherige Nutzung eine Rolle spielen.
Laden zu Hause
Für viele Besitzer ist das Laden zu Hause die bequemste Art, den Korando E-Motion zu nutzen. Eine fest installierte Wallbox ist dafür die empfehlenswerte Lösung. In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen üblich; beim Korando E-Motion muss man jedoch berücksichtigen, dass das Fahrzeug einphasig lädt und deshalb nicht die vollen 11 kW aufnehmen kann.
Wenn die Wallbox und die Elektroinstallation nur 16 A je Phase bereitstellen, lädt das Fahrzeug einphasig typischerweise mit etwa 3,7 kW. Das reicht für viele regelmäßige Pendel- und Alltagsprofile aus, dauert aber länger als Laden mit 6,6 kW. Eine einphasige höhere Leistung ist nur dann sinnvoll und zulässig, wenn Wallbox, Installation und Netzvorgaben dies erlauben. Die Auslegung sollte immer durch einen Fachbetrieb erfolgen.
Wer einen variablen oder zeitabhängigen Stromtarif nutzt, kann durch Laden in günstigeren Zeitfenstern Kosten sparen. Da im Alltag oft nur ein Teil der Batterie nachgeladen wird, muss der Korando E-Motion nicht jede Nacht vollständig von leer auf voll geladen werden.
Ein Schuko-Ladekabel sollte hauptsächlich als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Dauerhaftes Laden über eine normale Haushaltssteckdose ist nur dann ratsam, wenn eine Elektrofachkraft die Steckdose, Zuleitung und Absicherung ausdrücklich für längere E-Auto-Ladevorgänge geprüft hat. Für regelmäßiges Laden ist eine fachgerecht installierte Wallbox in der Regel die bessere und sicherere Langzeitlösung.
Öffentliches Laden
An öffentlichen AC-Ladepunkten benötigt der Korando E-Motion in der Regel ein eigenes Typ-2-Ladekabel, sofern die Säule kein festes Kabel hat. Für die bestmögliche AC-Nutzung ist ein 32-A-Typ-2-Kabel sinnvoll. Öffentliche 22-kW-AC-Ladesäulen können genutzt werden, sofern sie frei und kompatibel sind; das Fahrzeug bleibt aber auf seinen einphasigen 6,6-kW-Onboard-Lader begrenzt.
Für Autobahn- und Langstreckenfahrten sollte nach CCS-Schnellladern gesucht werden. Eine effiziente Strategie ist häufig, mit niedrigerem Akkustand anzukommen, bis etwa 70-80 % zu laden und dann weiterzufahren. Das ist oft schneller als bei jedem Stopp auf 100 % zu warten.
Preise, Verfügbarkeit und Freischaltung unterscheiden sich je nach Ladeanbieter. Für längere Fahrten helfen Routenplanungs-Apps, aktuelle Statusanzeigen und passende Ladekarten oder Apps. Beim Kauf eines gebrauchten Korando E-Motion lohnt es sich außerdem zu prüfen, welche Ladekabel tatsächlich im Fahrzeug liegen.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der Korando E-Motion ist die elektrische Variante des Korando-SUV und weniger als besonders schnell ladendes Langstrecken-Elektroauto einzuordnen. Seine Stärken liegen eher in der praktischen Karosserieform, der ordentlichen Batteriegröße und der Gebrauchtwagen-Verfügbarkeit.
Ausstattungsdetails können je nach Modelljahr, Marktversion und Einzelauto variieren. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug kauft, sollte deshalb die konkrete Ausstattung, die Bedienungsanleitung und vorhandene Ladekabel prüfen, statt sich allein auf allgemeine Modellangaben zu verlassen.
Für Funktionen wie Vehicle-to-Load, Vehicle-to-Grid, Vehicle-to-Home oder eine gesicherte Batterie-Vorkonditionierung liegen keine belastbaren, allgemein gültigen Korando-E-Motion-spezifischen Bestätigungen vor. Solche Funktionen sollten daher bei Ladeplanung und Kaufentscheidung nicht vorausgesetzt werden.
Ladetipps
- Passendes AC-Kabel wählen: Für öffentliches AC-Laden ist ein Typ-2-Ladekabel erforderlich. Ein 32-A-Kabel unterstützt die maximale AC-Ladefähigkeit des Fahrzeugs besser als ein 16-A-Kabel.
- Keine 11 kW oder 22 kW erwarten: Dreiphasige AC-Ladepunkte ändern nichts am einphasigen 6,6-kW-Onboard-Lader des Korando E-Motion.
- Wallbox realistisch einplanen: Eine 11-kW-Wallbox ist in Deutschland üblich, kann beim Korando E-Motion aber je nach Konfiguration nur etwa 3,7 kW liefern.
- CCS-Ladestopps effizient nutzen: Auf längeren Strecken sind 10-80-%-Ladestopps meist sinnvoller als das Warten auf 100 %.
- Gebrauchtwagen genau prüfen: Ausstattung, Batteriezustand und mitgelieferte Ladekabel können von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich sein.
- Ladekabel pflegen: Trocken lagern, nicht überfahren, Kontakte sauber halten und Stecker regelmäßig auf Beschädigungen prüfen.
Häufige Fragen
Welches Ladekabel nutzt der KGM Korando E-Motion?
Für AC-Laden nutzt der KGM Korando E-Motion ein Typ-2-Ladekabel. Das gilt für viele Wallboxen, Ladepunkte am Arbeitsplatz und öffentliche AC-Ladesäulen ohne festes Kabel. Für DC-Schnellladen wird CCS Combo 2 genutzt; das Kabel ist dabei an der Schnellladesäule befestigt.
Kann der Korando E-Motion mit 11 kW oder 22 kW AC laden?
Nein. Die verfügbaren technischen Daten nennen einen einphasigen Onboard-AC-Lader mit 6,6 kW. Der Korando E-Motion kann an vielen 11-kW- oder 22-kW-AC-Ladepunkten laden, nimmt aber nicht automatisch deren volle Leistung auf.
Wie lange dauert das Laden zu Hause?
Bei einer Ladeleistung nahe 6,6 kW dauert eine vollständige Ladung ungefähr 10-11 Stunden. An vielen deutschen 11-kW-Wallboxen kann wegen einphasigen Ladens eher etwa 3,7 kW anliegen; dann dauert eine Vollladung entsprechend länger, oft eher 16-18 Stunden. Übliche Teil-Ladungen über Nacht sind meist deutlich kürzer.
Wie schnell lädt der Korando E-Motion an Schnellladern?
Die Angaben variieren je nach Quelle. Als praktische Orientierung kann man für einen 10-80-%-CCS-Ladestopp mit etwa 36-40 Minuten oder etwas mehr rechnen, abhängig von Ladeleistung, Batterietemperatur und aktuellem Ladestand.
Ist der Korando E-Motion ein Plug-in-Hybrid?
Nein. Der KGM Korando E-Motion ist ein reines Elektroauto. Er wird extern geladen und fährt ausschließlich elektrisch.
Was das für Fahrer bedeutet
Der KGM Korando E-Motion ist ein praktischer gebrauchter Elektro-SUV mit 61,5-kWh-Batterie und ausreichender Reichweite für viele Alltagsprofile. Der wichtigste Punkt beim Laden ist die einphasige AC-Begrenzung auf 6,6 kW. Ein 32-A-Typ-2-Ladekabel ist deshalb die sinnvollste Wahl, wenn die bestmögliche AC-Ladeleistung unterstützt werden soll.
Zu Hause ist eine Wallbox empfehlenswert, auch wenn eine typische 11-kW-Wallbox das Fahrzeug wegen einphasigen Ladens nicht mit vollen 11 kW versorgt. Für längere Fahrten steht CCS-Schnellladen zur Verfügung, wobei realistische 10-80-%-Stopps besser planbar sind als starre Spitzenleistungsangaben.
Passendes Ladekabel für KGM Korando E-Motion
Für den KGM Korando E-Motion eignet sich ein Typ-2-Ladekabel, idealerweise mit 32 A, damit die einphasige AC-Ladefähigkeit des Fahrzeugs bestmöglich unterstützt wird. Ein dreiphasiges 32-A-Kabel kann ebenfalls verwendet werden und ist besonders dann sinnvoll, wenn es auch mit anderen Elektroautos genutzt werden soll.
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Hinweis: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladeleistungen und Ausstattungen können je nach Modelljahr, Marktversion und individuellem Fahrzeug abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Bedienungsanleitung und in den Fahrzeugunterlagen.


