Der Kia Sportage gehört zu den bekannten kompakten bis mittelgroßen Familien-SUVs und wird je nach Modelljahr und Markt mit Benzin-, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieb angeboten. Für die Wahl des Ladekabels ist vor allem der Kia Sportage Plug-in-Hybrid relevant. Er ist kein reines Elektroauto, sondern kombiniert einen Benzinmotor mit Elektromotor und wiederaufladbarer Batterie. Dadurch lassen sich viele kurze Alltagsfahrten elektrisch zurücklegen, während auf längeren Strecken weiterhin der Benzin-Hybrid-Antrieb zur Verfügung steht.
Dieser Ratgeber konzentriert sich auf den Kia Sportage Plug-in-Hybrid der fünften Generation. Die hier genannten Ladeangaben basieren auf veröffentlichten Kia-Informationen für den Sportage PHEV mit 13,8-kWh-Batterie, Typ-2-AC-Laden und einer offiziellen elektrischen Reichweite von bis zu rund 70 km. Da sich Ausstattungen und technische Daten je nach Modelljahr ändern können, sollten die exakten Daten immer mit der Bedienungsanleitung, Kia oder dem Händler für das konkrete Fahrzeug abgeglichen werden.
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Kia Sportage Batterie- und Ladespezifikationen
Die aufladbare Variante des Kia Sportage ist der Plug-in-Hybrid, häufig als Sportage 1.6 T-GDi Plug-in-Hybrid AWD bezeichnet. Er nutzt einen 1,6-Liter-Turbobenziner, einen Elektromotor und einen Lithium-Ionen-Polymer-Akku. Für den Sportage PHEV werden eine Batteriekapazität von 13,8 kWh, Typ-2-AC-Laden mit bis zu 7,2 kW und eine offizielle elektrische Reichweite von bis zu etwa 70 km genannt.
Der Sportage Plug-in-Hybrid ist in erster Linie für regelmäßiges AC-Laden ausgelegt, nicht für lange Ladepausen an Schnellladern wie ein reines Batterie-Elektroauto. Im Alltag ist das Prinzip einfach: zu Hause, am Arbeitsplatz oder am Zielort nachladen, lokale Strecken möglichst elektrisch fahren und bei leerer Batterie oder längeren Fahrten den Hybridantrieb nutzen.
Batterieoptionen
Für den Kia Sportage Plug-in-Hybrid der hier betrachteten Generation wird ein 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku angegeben. Eine offiziell ausgewiesene nutzbare Batteriekapazität wurde in den zugrunde liegenden Daten nicht eindeutig benannt. Daher sollte die Batterie nicht direkt mit den oft separat ausgewiesenen Netto-Kapazitäten reiner Elektroautos verglichen werden.
Für den Alltag ist entscheidend, dass die Batterie groß genug ist, um viele Pendelstrecken, Schulwege, Einkaufsfahrten und lokale Wege elektrisch zu schaffen, sofern regelmäßig geladen wird. Sie ist jedoch nicht dafür gedacht, mehrere hundert Kilometer rein elektrisch zu fahren. Ist die elektrische Reichweite aufgebraucht, fährt der Sportage als Hybrid-SUV weiter und nutzt je nach Fahrsituation Benzinmotor und elektrische Unterstützung.
AC-Ladeleistung
Für den Kia Sportage Plug-in-Hybrid wird Typ-2-AC-Laden mit bis zu 7,2 kW angegeben. Kia nennt für das Laden von 10 auf 100 Prozent an einem geeigneten Typ-2-Ladepunkt eine Ladezeit von etwa 1 Stunde 45 Minuten. Entscheidend ist dabei, dass die tatsächliche Ladeleistung immer vom Fahrzeug, der Wallbox oder Ladesäule, dem Ladekabel, dem Batteriestand und den Umgebungsbedingungen abhängt.
In Deutschland sind private 11-kW-Wallboxen mit dreiphasigem Anschluss sehr verbreitet. Der Sportage lädt daran jedoch nicht automatisch mit 11 kW, sondern nur mit der Leistung, die sein Onboard-Lader und die jeweilige Installation zulassen. Auch an einer öffentlichen 22-kW-AC-Ladesäule lädt das Fahrzeug nicht mit 22 kW. Die AC-Ladeleistung wird immer durch den Onboard-Lader des Autos begrenzt.
Ein Schuko-Ladekabel kann als Not- oder Gelegenheitslösung sinnvoll sein. Für den Sportage PHEV wird eine Ladezeit von etwa 5 Stunden 27 Minuten von 10 auf 100 Prozent über eine Haushaltssteckdose genannt. Regelmäßiges Laden an Schuko sollte jedoch nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft die Steckdose und die Elektroinstallation ausdrücklich für dauerhaftes E-Auto-Laden geprüft hat. Für den normalen Alltag ist eine fachgerecht installierte Wallbox die bessere Lösung.
DC-Schnellladen
Für den hier betrachteten Kia Sportage Plug-in-Hybrid sind Typ-2-AC-Laden und Laden über eine geeignete Haushaltssteckdose dokumentiert. Eine bestätigte DC-Schnellladeleistung wurde in den geprüften europäischen Angaben nicht zuverlässig gefunden. Fahrer sollten daher keine Langstreckenplanung mit CCS- oder DC-Schnellladen ansetzen, sofern die Bedienungsanleitung oder Kia dies für das konkrete Modelljahr nicht ausdrücklich bestätigt.
In der Praxis ist das für einen Plug-in-Hybrid meist kein großer Nachteil. Der Sportage PHEV spielt seine Vorteile vor allem dann aus, wenn er häufig nachgeladen wird und kurze Strecken elektrisch fahren kann. Auf einer längeren Autobahnfahrt ist es in der Regel sinnvoller, nach Nutzung der elektrischen Reichweite im Hybridmodus weiterzufahren, statt gezielt nach Schnellladern zu suchen.
Reichweite und Effizienz
Für den Kia Sportage Plug-in-Hybrid wird eine offizielle elektrische Reichweite von bis zu rund 70 km genannt. Kia Europe hat außerdem WLTP-Werte von bis zu 70 km kombiniert und bis zu 78 km im Stadtzyklus angegeben. Diese Werte stammen aus genormten Testverfahren und sind keine Garantie für jede einzelne Fahrt.
Die reale elektrische Reichweite hängt unter anderem von Temperatur, Geschwindigkeit, Verkehr, Streckenprofil, Beladung, Reifendruck, Fahrstil und Heizungs- beziehungsweise Klimatisierungsbedarf ab. Ruhige Stadt- und Vorortfahrten sind meist die besten Bedingungen für einen Plug-in-Hybrid wie den Sportage. Schnelle Landstraßen- oder Autobahnfahrten, kaltes Wetter und kräftiges Beschleunigen können die elektrische Reichweite verringern und dazu führen, dass der Benzinmotor früher anspringt.
Für niedrigen Kraftstoffverbrauch ist regelmäßiges Laden entscheidend. Wird der Sportage PHEV mit geladener Batterie genutzt, kann er viele lokale Kilometer elektrisch zurücklegen. Wird er dagegen selten geladen, fährt er eher wie ein konventioneller Hybrid-SUV und verbraucht entsprechend mehr Benzin.
Laden zu Hause
Das Laden zu Hause ist für den Kia Sportage Plug-in-Hybrid die bequemste Möglichkeit, die elektrische Reichweite regelmäßig zu nutzen. Eine fachgerecht installierte Wallbox ist dafür klar zu bevorzugen. In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen üblich; die tatsächliche Ladeleistung des Sportage bleibt jedoch durch den Onboard-Lader und die jeweilige Anschlusskonfiguration begrenzt.
Da die Batterie deutlich kleiner ist als bei einem reinen Elektroauto, sind Ladevorgänge vergleichsweise kurz. Die genannte Typ-2-Ladezeit von etwa 1 Stunde 45 Minuten von 10 auf 100 Prozent macht tägliches Nachladen realistisch, etwa abends nach der Arbeit oder zwischendurch, wenn das Auto ohnehin steht.
Bei einer Wallbox ohne fest angeschlagenes Kabel benötigen Sie ein eigenes Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel. Hat die Wallbox ein fest montiertes Kabel, ist für das Laden zu Hause kein separates Kabel nötig. Trotzdem ist ein eigenes Typ-2-Ladekabel praktisch, wenn Sie öffentliche AC-Ladesäulen nutzen möchten. Auch die passende Kabellänge kann wichtig sein, wenn der Ladepunkt nicht direkt neben der Ladebuchse des Fahrzeugs liegt.
Öffentliches Laden
Öffentliches Laden ist beim Kia Sportage Plug-in-Hybrid vor allem AC-Zielladen. Sinnvolle Ladeorte sind zum Beispiel Supermärkte, Hotels, Arbeitgeber, Parkhäuser, Freizeitstandorte oder innerstädtische Ladeplätze. Dort kann das Fahrzeug während eines Aufenthalts für eine gewisse Zeit stehen und wieder elektrische Reichweite nachladen.
Viele öffentliche AC-Ladesäulen in Deutschland haben eine Typ-2-Dose ohne festes Kabel. Dafür benötigt der Sportage-Fahrer ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel. Dieses Kabel ist der wichtigste Standard für öffentliches AC-Laden und sollte im Fahrzeug liegen, wenn regelmäßig unterwegs geladen wird.
Auch eine öffentliche 22-kW-AC-Ladesäule kann nützlich sein, sie macht den Sportage PHEV aber nicht zu einem 22-kW-Lader. Das Fahrzeug lädt nur mit der vom Onboard-Lader unterstützten Leistung, sofern Ladesäule, Kabel und Bedingungen dies zulassen. Der Nutzen des öffentlichen AC-Ladens liegt hier vor allem in der Bequemlichkeit beim Parken, nicht in besonders hoher Ladegeschwindigkeit.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der Sportage Plug-in-Hybrid kombiniert einen 1,6-Liter-T-GDi-Benzinmotor mit einem 66,9-kW-Elektromotor und einem 13,8-kWh-Batteriepaket. Für PHEV-Ausführungen werden Allradantrieb und ein 6-Gang-Automatikgetriebe genannt. Damit bleibt der Sportage ein familientauglicher SUV, ergänzt um die Möglichkeit, kurze Strecken lokal elektrisch zu fahren.
Kia beschreibt für den Sportage PHEV elektrische und hybride Fahrmodi. Im EV-Modus priorisiert das Fahrzeug elektrisches Fahren, sofern die Bedingungen es erlauben. Wie bei vielen Plug-in-Hybriden kann der Benzinmotor dennoch in bestimmten Situationen starten, etwa bei starker Beschleunigungsanforderung, niedrigem Batteriestand oder hohem Heizungsbedarf. Das ist grundsätzlich normales Fahrzeugverhalten und muss nicht auf einen Defekt hinweisen.
Ein praktischer Punkt ist der Kofferraum. Für den PHEV wurden 540 Liter Kofferraumvolumen bei aufgestellten Rücksitzen genannt, während für eine Hybridvariante in derselben Datengrundlage 587 Liter angegeben wurden. Wer maximale Gepäckkapazität benötigt, sollte diesen Unterschied berücksichtigen. Der Sportage Plug-in-Hybrid bleibt dennoch ein SUV mit familientauglichem Laderaum.
Ladetipps
- Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel für öffentliches AC-Laden nutzen. Es ist das wichtigste Kabel für viele öffentliche AC-Ladesäulen und Wallboxen ohne festes Kabel.
- Eine Wallbox statt Schuko bevorzugen. Für den Alltag ist eine fachgerecht installierte Wallbox komfortabler und belastbarer als eine Haushaltssteckdose.
- Keine 22 kW am Fahrzeug erwarten. Auch an einer 22-kW-AC-Ladesäule begrenzt der Onboard-Lader des Sportage die Ladeleistung.
- Regelmäßig laden. Der Plug-in-Hybrid spart vor allem dann Kraftstoff, wenn die Batterie häufig nachgeladen wird.
- Schuko nur passend einsetzen. Ein Schuko-Ladekabel eignet sich vor allem für Notfälle oder gelegentliches Laden. Für regelmäßige Nutzung muss die Steckdose von einer Elektrofachkraft geprüft sein.
- Modelljahr prüfen. Bei einem neuen, überarbeiteten oder gebrauchten Sportage PHEV sollten die konkreten Ladeangaben immer anhand der Fahrzeugunterlagen bestätigt werden.
Häufige Fragen
Ist der Kia Sportage ein reines Elektroauto?
Nein. Die aufladbare Variante ist ein Plug-in-Hybrid. Sie hat einen Benzinmotor, einen Elektromotor und eine wiederaufladbare Batterie.
Welches Ladekabel braucht der Kia Sportage Plug-in-Hybrid?
Der Sportage PHEV nutzt Typ-2-AC-Laden. Für viele öffentliche AC-Ladesäulen und Wallboxen ohne festes Kabel benötigen Sie ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel.
Wie schnell lädt der Kia Sportage PHEV?
Für den Sportage Plug-in-Hybrid wird eine AC-Ladeleistung von bis zu 7,2 kW angegeben. An einem geeigneten Typ-2-Ladepunkt liegt die Ladezeit von 10 auf 100 Prozent bei etwa 1 Stunde 45 Minuten.
Kann der Kia Sportage Plug-in-Hybrid an einem Schnelllader laden?
Für die hier betrachtete Variante sind AC-Ladeinformationen dokumentiert. Planen Sie nicht mit DC-Schnellladen, sofern die Bedienungsanleitung oder Kia dies für Ihr konkretes Fahrzeug nicht ausdrücklich bestätigt.
Wie groß ist die elektrische Reichweite?
Die offizielle elektrische Reichweite liegt bei bis zu rund 70 km, je nach Angabe auch bis zu 78 km im Stadtzyklus. In der Praxis hängt die Reichweite stark von Strecke, Temperatur, Geschwindigkeit, Fahrstil und Fahrzeugnutzung ab.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Kia Sportage Plug-in-Hybrid passt besonders gut zu Fahrern, die zu Hause, am Arbeitsplatz oder an regelmäßigen Zielorten laden können. Die 13,8-kWh-Batterie und die offizielle elektrische Reichweite von bis zu rund 70 km eignen sich gut für viele kurze Alltagswege. Der Vorteil des Plug-in-Hybrids entsteht jedoch nur dann wirklich, wenn die Batterie regelmäßig geladen wird.
Für die meisten Nutzer sind eine passende Wallbox und ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel die wichtigste Kombination. Damit lässt sich der Sportage PHEV zu Hause und an vielen öffentlichen AC-Ladepunkten sinnvoll nachladen. Öffentliches AC-Laden kann während längerer Stopps praktisch sein, der Sportage sollte aber als Plug-in-Hybrid für häufige Nachladungen verstanden werden, nicht als schnellladefähiges Elektroauto für Ladepausen auf Langstrecken.
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Bitte beachten Sie: Diese Informationen dienen als Ratgeber. Ladeleistung und technische Daten können je nach Modelljahr, Ausstattung und Marktversion abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs oder direkt beim Hersteller beziehungsweise Händler.


