Leapmotor B10 Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Leapmotor B10 Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Der Leapmotor B10 ist ein SUV der C-Klasse. Für die Auswahl des passenden Ladekabels ist vor allem wichtig, welche Antriebs- und Batterieversion gemeint ist. Dieser Ratgeber bezieht sich auf den vollelektrischen Leapmotor B10 BEV mit 67,1-kWh-Batterie. Unter dem Namen B10 können je nach Markt und Modelljahr auch andere Varianten auftreten, etwa ein Hybrid- beziehungsweise Range-Extender-Modell mit deutlich kleinerer Batterie.

Beim vollelektrischen Leapmotor B10 sind die wichtigsten Ladepunkte klar: Für AC-Laden nutzt das Fahrzeug Typ 2, für DC-Schnellladen CCS Combo 2. Der integrierte AC-Bordlader ist mit bis zu 11 kW angegeben. Die Batterie hat 67,1 kWh brutto, die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu etwa 435 km. Die tatsächliche Reichweite hängt wie bei jedem Elektroauto von Geschwindigkeit, Temperatur, Strecke, Beladung und Fahrweise ab.

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Leapmotor B10 Batterie- und Ladespezifikationen

Der Leapmotor B10 BEV ist ein batterieelektrisches SUV mit Heckantrieb, 160 kW Leistung und einer 67,1-kWh-Batterie. Die nutzbare Batteriekapazität wird auf rund 65 kWh geschätzt. Für das Laden unterstützt der B10 BEV AC-Laden über Typ 2 mit bis zu 11 kW sowie DC-Schnellladen über CCS Combo 2 mit bis zu 168 kW.

Im Alltag sind nicht nur die Maximalwerte entscheidend, sondern die Ladeleistung, die an der jeweiligen Ladeeinrichtung tatsächlich verfügbar ist. In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen mit dreiphasigem Anschluss im privaten Bereich weit verbreitet. Damit kann der B10 seine angegebene AC-Ladeleistung gut ausnutzen. An öffentlichen AC-Ladesäulen können zwar auch 22 kW angeboten werden, das Fahrzeug bleibt jedoch durch seinen Bordlader auf maximal 11 kW AC begrenzt.

  • Fahrzeug: Leapmotor B10 BEV
  • Batterie: 67,1 kWh brutto, geschätzt rund 65 kWh nutzbar
  • WLTP-Reichweite: bis zu ca. 435 km
  • Geschätzte Praxisreichweite: rund 350 km, abhängig von Bedingungen und Fahrweise
  • AC-Laden: Typ 2, bis zu 11 kW
  • DC-Schnellladen: CCS Combo 2, bis zu 168 kW
  • Schnelllade-Richtwert: 30–80 % in etwa 20 Minuten offiziell angegeben; 10–80 % wird typischerweise auf etwa 26–30 Minuten geschätzt

Batterieoptionen

Für den hier behandelten vollelektrischen Leapmotor B10 BEV wird eine 67,1-kWh-Batterie genannt. Diese Version ist für die meisten Hinweise zu Ladekabel, Wallbox und öffentlichem Laden maßgeblich.

Wichtig ist die Abgrenzung zu möglichen B10-Varianten mit Hybrid- oder Range-Extender-Antrieb. Eine solche Version wurde mit 18,8-kWh-Batterie, bis zu rund 80 km elektrischer WLTP-Reichweite und einem Benzingenerator als Teil des Range-Extender-Systems beschrieben. Diese Variante ist nicht mit dem vollelektrischen B10 BEV gleichzusetzen. Batteriekapazität, Reichweite, Laderoutine und Ladezeiten unterscheiden sich deutlich.

Wenn Sie ein Ladekabel auswählen, sollten Sie deshalb immer prüfen, welche genaue B10-Version Sie besitzen oder bestellen. Der Steckertyp für AC-Laden kann ähnlich sein, der tägliche Ladebedarf aber sehr unterschiedlich: Ein vollelektrischer B10 wird typischerweise regelmäßig an der Wallbox geladen und auf Langstrecken per CCS schnellgeladen; eine Range-Extender-Variante würde wegen der kleineren Batterie eher häufigere kurze elektrische Nachladungen benötigen.

AC-Ladeleistung

Der Leapmotor B10 BEV lädt an Wechselstrom über einen Typ-2-Anschluss mit bis zu 11 kW. Typ 2 ist in Deutschland der Standard für private Wallboxen und die meisten öffentlichen AC-Ladepunkte.

An einer geeigneten 11-kW-Wallbox dauert eine vollständige Ladung von 0 auf 100 % geschätzt rund sieben Stunden. In der Praxis wird das Fahrzeug selten komplett leer ankommen, sodass typische Nachladungen über Nacht deutlich kürzer ausfallen. An einer einphasigen 7,4-kW-Ladeeinrichtung würde eine Vollladung eher in Richtung 10 Stunden 30 Minuten dauern, in Deutschland ist im privaten Bereich jedoch häufig eine dreiphasige 11-kW-Wallbox die passendere Referenz.

Für AC-Laden an Wallboxen oder öffentlichen Ladesäulen ohne fest angeschlagenes Kabel benötigen Sie ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel. Wenn Sie die 11-kW-Ladeleistung des B10 nutzen möchten, ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel mit 32 A eine sinnvolle Wahl. Es funktioniert auch an vielen öffentlichen AC-Ladepunkten, die 11 kW oder 22 kW bereitstellen; der B10 nimmt dabei maximal 11 kW auf.

DC-Schnellladen

Für längere Strecken nutzt der Leapmotor B10 BEV DC-Schnellladen über CCS Combo 2. Die maximale DC-Ladeleistung wird mit bis zu 168 kW angegeben, sofern Ladesäule, Batterieladestand, Batterietemperatur und Fahrzeugbedingungen dies zulassen.

Für 30–80 % DC-Laden wird etwa 20 Minuten genannt. Ein breiteres Schnellladefenster von 10–80 % wird typischerweise mit etwa 26–30 Minuten eingeschätzt. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn ein 30–80-%-Wert ist nicht direkt mit einem 10–80-%-Ladevorgang vergleichbar. Das Laden von einem niedrigeren Startladestand und das Laden oberhalb von 80 % können die Gesamtdauer spürbar verändern.

Wie bei den meisten Elektroautos wird die höchste Ladeleistung meist im mittleren Bereich des Akkustands erreicht. Oberhalb von etwa 80 % reduziert das Fahrzeug die Ladeleistung häufig deutlich, um die Batterie zu schonen. Auf Autobahnfahrten ist es deshalb oft schneller, bis ungefähr 80 % zu laden und weiterzufahren, statt auf 100 % zu warten.

Reichweite und Effizienz

Der Leapmotor B10 BEV wird mit einer WLTP-Reichweite von bis zu etwa 435 km aus seiner 67,1-kWh-Batterie angegeben. WLTP-Werte eignen sich gut zum Vergleich verschiedener Fahrzeuge, sind aber keine Garantie für jede Alltagssituation.

Eine realistische Praxisreichweite wird auf etwa 350 km geschätzt. Bei mildem Wetter, moderater Geschwindigkeit und gemischter Nutzung kann mehr möglich sein. Im Winter, bei hohem Autobahntempo, starkem Gegenwind, nasser Fahrbahn oder voller Beladung kann die Reichweite niedriger liegen.

Für längere Fahrten ist es sinnvoll, mit nutzbaren Etappen statt mit der absoluten Maximalreichweite zu planen. Ein Ladefenster von etwa 10–80 % bietet meist einen guten Kompromiss aus Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Sicherheitsreserve.

Laden zu Hause

Das Laden zu Hause ist für viele Fahrer die bequemste Art, den Leapmotor B10 BEV im Alltag zu nutzen. Wer einen eigenen Stellplatz hat, ist mit einer fest installierten Wallbox gut beraten. In Deutschland ist eine 11-kW-Wallbox mit dreiphasigem Anschluss sehr verbreitet und passt gut zur maximalen AC-Ladeleistung des B10.

Mit 11 kW kann der B10 über Nacht problemlos vollständig oder nahezu vollständig geladen werden. Noch wichtiger im Alltag: Teilnachladungen, etwa von 30 auf 80 %, dauern entsprechend deutlich kürzer als eine komplette Ladung von 0 auf 100 %. Je nach Stromtarif und Wallbox können Ladezeiten außerdem geplant werden, zum Beispiel für günstigere Zeitfenster oder zur besseren Nutzung einer Photovoltaikanlage.

Ein Schuko-Ladekabel sollte beim Leapmotor B10 vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Normale Haushaltssteckdosen sind nicht primär für dauerhaft hohe Dauerlasten über viele Stunden ausgelegt. Regelmäßiges Schuko-Laden sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft die Steckdose, Leitung, Absicherung und Installation ausdrücklich für dauerhaftes E-Auto-Laden geprüft hat.

Öffentliches Laden

Beim öffentlichen Laden gibt es für den Leapmotor B10 BEV zwei Hauptarten: AC-Laden am Zielort und DC-Schnellladen unterwegs. AC-Ladepunkte finden sich häufig an Hotels, Parkhäusern, Einkaufszentren, Arbeitsplätzen und öffentlichen Parkplätzen. Viele dieser Ladepunkte haben nur eine Typ-2-Buchse, daher benötigen Sie Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel.

Der B10 lädt an AC-Ladepunkten mit bis zu 11 kW. Auch wenn eine öffentliche AC-Säule 22 kW bereitstellt, nimmt das Fahrzeug nicht mehr als seine eigene maximale AC-Leistung auf. Ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel ist dennoch sinnvoll, weil es die 11-kW-Fähigkeit des Autos an passenden Ladepunkten unterstützt.

Für Autobahn- und Langstreckenfahrten sind DC-Schnelllader die bessere Wahl. Diese Ladepunkte haben fest angeschlagene CCS-Kabel, sodass Sie dafür kein eigenes Ladekabel mitbringen müssen. Ein leistungsfähiger CCS-Lader mit mehr als 150 kW gibt dem B10 die beste Chance, seine angegebene Spitzenleistung von bis zu 168 kW zu erreichen. Die tatsächliche Ladeleistung bleibt jedoch von Akku- und Umgebungsbedingungen abhängig.

Fahrzeugspezifische Hinweise

Für die Kabelauswahl sind beim Leapmotor B10 BEV vor allem drei Punkte relevant: Typ 2 für AC-Laden, CCS Combo 2 für DC-Schnellladen und die AC-Begrenzung durch den 11-kW-Bordlader. Diese Begrenzung gilt unabhängig davon, ob eine öffentliche AC-Ladesäule 11 kW oder 22 kW bereitstellt.

Da der B10 ein neues Modell ist und der Name je nach Markt und Modelljahr für unterschiedliche Varianten verwendet werden kann, sollten Sie die genauen Angaben Ihres Fahrzeugs prüfen. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem vollelektrischen B10 BEV mit 67,1-kWh-Batterie und einer möglichen Hybrid- beziehungsweise Range-Extender-Version mit kleinerer Batterie.

Wenn Sie Zubehör auswählen, achten Sie auf die Angaben im Fahrzeughandbuch und auf die technischen Daten des jeweiligen Kabels. Für AC-Laden ist das Typ-2-Ladekabel entscheidend; für DC-Schnellladen wird das Kabel der Ladesäule verwendet.

Ladetipps

  • Passendes AC-Kabel wählen: Für Wallboxen und öffentliche AC-Ladepunkte ohne festes Kabel ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel die wichtigste Ausstattung.
  • Dreiphasig einplanen: Wenn Sie 11 kW AC nutzen möchten, wählen Sie ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel.
  • 22 kW nicht erwarten: Der B10 kann an 22-kW-AC-Säulen laden, nimmt aber maximal 11 kW AC auf.
  • CCS für Langstrecken nutzen: Für schnelle Zwischenstopps auf längeren Fahrten sind CCS-Schnell- und Ultraschnelllader die richtige Wahl.
  • Auf Reisen meist bis etwa 80 % laden: Oberhalb von 80 % sinkt die Ladeleistung häufig deutlich. Mehrere kürzere Stopps können schneller sein als ein langer Ladevorgang bis 100 %.
  • Schuko nur mit Vorsicht: Schuko-Laden ist eher eine Not- oder Gelegenheitslösung. Für regelmäßiges Laden sollte die Installation durch eine Elektrofachkraft geprüft sein.
  • Version prüfen: Achten Sie darauf, ob es sich um den vollelektrischen B10 BEV oder eine andere B10-Variante handelt.

Häufige Fragen

Welches Ladekabel braucht der Leapmotor B10?

Der vollelektrische Leapmotor B10 BEV nutzt für AC-Laden einen Typ-2-Anschluss. Für eine Wallbox oder öffentliche AC-Ladesäulen ohne fest angeschlagenes Kabel benötigen Sie in der Regel ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel.

Kann der Leapmotor B10 mit 22 kW AC laden?

Nein. Der B10 BEV ist mit einem 11-kW-AC-Bordlader angegeben. Auch an einer 22-kW-AC-Ladesäule ist das Fahrzeug auf maximal 11 kW AC begrenzt.

Wie lange lädt der Leapmotor B10 zu Hause?

An einer 11-kW-Wallbox dauert eine vollständige Ladung von 0 auf 100 % geschätzt rund sieben Stunden. In der Praxis sind normale Nachladungen meist kürzer, weil das Fahrzeug selten komplett leer an die Wallbox angeschlossen wird.

Wie schnell lädt der Leapmotor B10 am Schnelllader?

Der B10 BEV unterstützt DC-Schnellladen über CCS Combo 2 mit bis zu 168 kW. Für 30–80 % werden etwa 20 Minuten genannt; für 10–80 % sind je nach Bedingungen eher etwa 26–30 Minuten ein realistischer Richtwert.

Ist eine Schuko-Steckdose für den Leapmotor B10 geeignet?

Ein Schuko-Ladekabel kann als Not- oder Gelegenheitslösung dienen. Für regelmäßiges Laden sollte eine Wallbox verwendet werden. Wenn dennoch regelmäßig über Schuko geladen werden soll, muss eine Elektrofachkraft die Steckdose und Elektroinstallation für die dauerhafte Belastung geprüft haben.

Ist ein B10 Hybrid EV dasselbe wie der vollelektrische B10 BEV?

Nein. Der vollelektrische B10 BEV nutzt eine 67,1-kWh-Batterie. Eine beschriebene Hybrid- beziehungsweise Range-Extender-Version hat eine deutlich kleinere 18,8-kWh-Batterie und einen Benzingenerator. Reichweite, Ladezeiten und Ladegewohnheiten sollten getrennt betrachtet werden.

Was das für Fahrer bedeutet

Für Fahrer in Deutschland passt der Leapmotor B10 BEV gut in die übliche Ladeinfrastruktur: zu Hause an einer 11-kW-Wallbox, unterwegs an Typ-2-AC-Ladepunkten und auf Langstrecken an CCS-Schnellladern. Mit einem dreiphasigen Typ-2-Ladekabel können Sie die 11-kW-AC-Fähigkeit des Fahrzeugs an passenden Ladepunkten nutzen.

Auf längeren Strecken ist die CCS-Ladeleistung von bis zu 168 kW ein wichtiger Vorteil, wenn die Ladesäule und die Batteriebedingungen passen. Besonders effizient ist meist ein Ladebereich bis etwa 80 %. Entscheidend bleibt, die Daten des vollelektrischen B10 BEV nicht mit denen anderer B10-Varianten zu vermischen.

Passendes Ladekabel für Leapmotor B10

Für den Leapmotor B10 BEV ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel die zentrale Wahl für AC-Laden zu Hause und unterwegs. Empfehlenswert ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel, wenn Sie an 11-kW-Wallboxen und öffentlichen AC-Ladepunkten die maximale AC-Ladeleistung des Fahrzeugs nutzen möchten.

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Bitte beachten Sie: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladeleistungen und Ausstattungen können je nach Modelljahr, Marktversion und Fahrzeugausführung abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Bedienungsanleitung und den technischen Daten Ihres konkreten Fahrzeugs.

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