Mitsubishi Outlander Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Mitsubishi Outlander Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Der Mitsubishi Outlander ist in Europa vor allem als Outlander PHEV bekannt: ein Plug-in-Hybrid-SUV, das kurze und mittlere Strecken elektrisch fahren kann, für längere Fahrten aber zusätzlich einen Benzinmotor an Bord hat. Dadurch unterscheidet sich das Ladeverhalten von einem reinen Elektroauto. Den größten Nutzen haben Fahrer, wenn sie den Outlander PHEV regelmäßig laden, zum Beispiel zu Hause über eine Wallbox oder unterwegs beim längeren Parken.

Besonders wichtig ist beim Outlander PHEV die Prüfung des Ladeanschlusses vor dem Kauf eines Ladekabels. Aktuelle europäische Modelle nutzen für AC-Laden einen Typ-2-Anschluss und für DC-Schnellladen CHAdeMO. Viele ältere Outlander-PHEV-Modelle aus früheren Baujahren können jedoch einen Typ-1-Anschluss für AC-Laden haben, meist ebenfalls in Kombination mit CHAdeMO für Gleichstromladen. Ein Typ-2-Ladekabel für ein neues Fahrzeug passt daher nicht automatisch zu jedem gebrauchten Outlander PHEV.

Dieser Ratgeber erklärt Batterie, Ladeleistung, Laden zu Hause, öffentliches Laden und die passende Kabelauswahl für den Mitsubishi Outlander PHEV – mit besonderem Hinweis auf Unterschiede zwischen aktuellen und älteren Fahrzeugen.

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Mitsubishi Outlander Batterie- und Ladespezifikationen

Der aktuelle europäische Mitsubishi Outlander PHEV ist ein Plug-in-Hybrid und kein reines Elektroauto. Er kombiniert einen 2,4-Liter-Benzinmotor mit elektrischen Antrieben und einer extern aufladbaren Lithium-Ionen-Traktionsbatterie.

Für die aktuelle europäische Generation wird eine Lithium-Ionen-Batterie mit 22,7 kWh angegeben. Die rein elektrische Reichweite wird mit bis zu rund 85 km angegeben. In der Praxis hängt die elektrische Reichweite unter anderem von Außentemperatur, Geschwindigkeit, Streckenprofil, Reifen, Beladung, Fahrweise und dem Einsatz des Benzinmotors ab.

Die AC-Ladedaten der aktuellen europäischen Ausführung deuten auf Laden mit 230 V / 16 A hin. Das entspricht ungefähr 3,7 kW einphasiger AC-Ladeleistung. Eine vollständige Ladung wird mit etwa 6,5 Stunden angegeben. Zusätzlich unterstützt der aktuelle Outlander PHEV CHAdeMO-DC-Schnellladen; für eine Ladung bis 80 % werden etwa 32 Minuten an einer geeigneten Schnellladestation genannt.

Ältere Outlander-PHEV-Modelle müssen separat betrachtet werden. Spätere Fahrzeuge der vorherigen Generation werden häufig mit einer 13,8-kWh-Batterie und einer elektrischen WLTP-ähnlichen Reichweite von etwa 45 km angegeben. Frühere Baujahre können nochmals abweichen. Prüfen Sie daher immer Baujahr, Ausstattung, Handbuch und den tatsächlichen Ladeanschluss am Fahrzeug.

Batterieoptionen

Für den aktuellen Outlander PHEV nennt die europäische technische Dokumentation eine Batteriegröße von 22,7 kWh. Da die nutzbare Kapazität nicht immer separat ausgewiesen wird, sollte dieser Wert als allgemeine Batteriespezifikation verstanden werden und nicht automatisch als nutzbarer Energieinhalt.

Bei älteren Outlander-PHEV-Fahrzeugen, insbesondere aus der Zeit vor dem aktuellen Modellwechsel, sind andere Batteriegrößen üblich. Häufig genannt wird bei späteren Fahrzeugen der vorherigen Generation eine 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Die aktuelle 22,7-kWh-Batterie und die Reichweite von bis zu rund 85 km sollten daher nicht auf ältere Gebrauchtfahrzeuge übertragen werden.

Beim Kauf eines gebrauchten Outlander PHEV ist die Batteriegröße nicht der einzige Punkt. Auch der AC-Ladeanschluss kann sich unterscheiden. Vor dem Kauf eines Ladekabels sollten Sie deshalb die Ladebuchse am Fahrzeug kontrollieren: Typ 2 beim aktuellen Modell, bei vielen älteren Fahrzeugen möglicherweise Typ 1.

AC-Ladeleistung

Der aktuelle europäische Mitsubishi Outlander PHEV ist beim AC-Laden als Typ-2-Fahrzeug zu betrachten. Die bekannte AC-Ladeleistung liegt bei etwa 230 V / 16 A, also rund 3,7 kW einphasig. An einer passenden Wallbox oder öffentlichen AC-Ladesäule dauert eine Vollladung ungefähr 6,5 Stunden.

In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen im privaten Bereich sehr verbreitet. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Outlander PHEV mit 11 kW lädt. Die maximale Ladeleistung wird immer durch das Onboard-Ladegerät des Fahrzeugs begrenzt. Auch an einer 11-kW-Wallbox oder einer öffentlichen 22-kW-AC-Ladesäule lädt der aktuelle Outlander PHEV nur mit der Leistung, die er selbst aufnehmen kann – nach den vorliegenden Daten etwa 3,7 kW.

Ein höher belastbares Typ-2-Ladekabel kann trotzdem sinnvoll sein, etwa aus Gründen der Robustheit, für künftige Fahrzeuge oder wenn mehrere Elektroautos im Haushalt genutzt werden. Es verkürzt beim aktuellen Outlander PHEV aber nicht die AC-Ladezeit.

Bei älteren Outlander-PHEV-Modellen ist neben der Ladeleistung vor allem der Steckertyp entscheidend. Viele frühere Fahrzeuge nutzen einen Typ-1-Fahrzeuganschluss für AC-Laden. Für öffentliche AC-Ladesäulen mit Typ-2-Dose wird dann in der Regel ein Typ-2-auf-Typ-1-Ladekabel benötigt.

DC-Schnellladen

Der aktuelle Mitsubishi Outlander PHEV nutzt für DC-Schnellladen CHAdeMO. Für eine Ladung bis etwa 80 % werden rund 32 Minuten an einer geeigneten Schnellladeeinrichtung genannt.

CHAdeMO ist in Deutschland deutlich weniger verbreitet als CCS Combo 2, insbesondere bei neueren Schnellladeparks. Viele moderne Standorte setzen überwiegend oder ausschließlich auf CCS Combo 2. Wenn Sie mit dem Outlander PHEV unterwegs DC laden möchten, sollten Sie deshalb vorab in der Lade-App prüfen, ob am Standort tatsächlich ein funktionierender CHAdeMO-Anschluss vorhanden ist.

Für DC-Schnellladen benötigen Sie kein eigenes Ladekabel. CHAdeMO-Schnellladestationen haben ein fest angeschlagenes Kabel. Ihr eigenes Ladekabel wird für AC-Laden verwendet, zum Beispiel an einer Wallbox ohne festes Kabel oder an öffentlichen AC-Ladesäulen.

Reichweite und Effizienz

Für den aktuellen Outlander PHEV wird eine rein elektrische Reichweite von bis zu rund 85 km angegeben. Das kann für viele Alltagsstrecken ausreichen, etwa Pendeln, Einkaufen, Schulwege oder Fahrten in der Stadt und im Umland – vorausgesetzt, das Fahrzeug wird regelmäßig geladen.

Wie bei jedem Plug-in-Hybrid hängt der tatsächliche Verbrauch stark vom Ladeverhalten ab. Wer zu Hause über Nacht lädt und viele Fahrten mit voller Batterie beginnt, kann einen großen Teil des Alltags elektrisch zurücklegen. Wer den Outlander PHEV selten einsteckt, nutzt ihn eher wie einen Benzin-Hybrid mit zusätzlichem Batteriegewicht; dann fallen Kraftstoffverbrauch und Betriebskosten entsprechend ungünstiger aus.

Ältere Outlander-PHEV-Modelle haben in der Regel kürzere elektrische Reichweiten. Bei späteren Fahrzeugen der vorherigen Generation werden etwa 45 km elektrische Reichweite genannt. Auch das kann für viele kurze Strecken nützlich sein, entspricht aber nicht den Angaben des aktuellen Modells.

Laden zu Hause

Das Laden zu Hause ist für den Outlander PHEV meist die bequemste und wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Da die aktuelle Ausführung beim AC-Laden auf etwa 3,7 kW begrenzt ist, braucht das Fahrzeug keine besonders hohe Ladeleistung, um über Nacht vollständig zu laden. Eine fest installierte Wallbox ist dennoch die empfehlenswerte Lösung, weil sie für regelmäßiges Laden eines E-Autos oder Plug-in-Hybrids ausgelegt ist.

Für den aktuellen Outlander PHEV ist beim AC-Laden ein Typ-2-Ladekabel relevant, sofern die Wallbox keine fest angeschlagene Leitung hat. Hat die Wallbox ein festes Kabel, muss der Fahrzeugstecker ebenfalls zum Typ-2-Anschluss des Autos passen.

Ein Schuko-Ladekabel sollte vor allem als Notfall- oder gelegentliche Lademöglichkeit verstanden werden. Normale Haushaltssteckdosen sind nicht automatisch für viele Stunden Dauerlast durch ein Elektroauto geeignet. Regelmäßiges Laden über Schuko sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft Steckdose, Leitung, Absicherung und Installation ausdrücklich für dauerhaftes Laden geprüft und freigegeben hat.

Bei älteren Outlander-PHEV-Fahrzeugen hängt das Laden zu Hause vom verbauten Fahrzeuganschluss ab. Hat das Fahrzeug einen Typ-1-Anschluss, passt ein fest angeschlagenes Typ-2-Kabel nicht direkt. In diesem Fall wird eine passende Typ-1-Lösung benötigt, etwa ein geeignetes Ladekabel oder eine Wallbox mit korrektem Fahrzeugstecker.

Öffentliches Laden

Beim öffentlichen Laden gibt es für den Mitsubishi Outlander PHEV zwei typische Situationen: AC-Laden beim längeren Parken und CHAdeMO-DC-Schnellladen.

Öffentliches AC-Laden ist sinnvoll, wenn das Fahrzeug mehrere Stunden steht, zum Beispiel am Arbeitsplatz, im Parkhaus, am Hotel, am Einkaufszentrum oder an Freizeiteinrichtungen. Für den aktuellen Outlander PHEV nutzen Sie an nicht fest angeschlagenen AC-Ladesäulen normalerweise ein Typ-2-auf-Typ-2-Mode-3-Ladekabel. Die Ladesäule kann 11 kW oder 22 kW anbieten; das Fahrzeug lädt dennoch nur bis zur eigenen AC-Grenze.

Bei älteren Outlander-PHEV-Modellen mit Typ-1-Fahrzeuganschluss wird für öffentliche AC-Ladesäulen in der Regel ein Typ-2-auf-Typ-1-Ladekabel benötigt. Die Säulenseite ist Typ 2, weil dies der übliche AC-Anschluss an öffentlichen Ladepunkten in Deutschland ist. Die Fahrzeugseite muss aber zum Anschluss am Auto passen.

CHAdeMO-Schnellladen kann hilfreich sein, wenn unterwegs elektrische Reichweite nachgeladen werden soll. Für den normalen Betrieb eines Plug-in-Hybrids ist es aber nicht zwingend erforderlich. Da CHAdeMO-Standorte seltener werden können und CCS Combo 2 stärker verbreitet ist, sollte CHAdeMO nicht ungeprüft für jede Route eingeplant werden.

Fahrzeugspezifische Hinweise

Der wichtigste fahrzeugspezifische Punkt beim Mitsubishi Outlander PHEV ist die Unterscheidung zwischen aktuellen und älteren Fahrzeugen. Aktuelle europäische Modelle verwenden Typ 2 für AC-Laden. Viele ältere Outlander PHEV können dagegen einen Typ-1-Anschluss haben. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, welches Ladekabel passt.

Auch bei der Schnellladebuchse unterscheidet sich der Outlander PHEV von vielen neueren Elektroautos. Statt CCS Combo 2 wird CHAdeMO genutzt. Das ist beim Laden technisch kein Problem, erfordert aber etwas mehr Planung, weil CHAdeMO an neuen Schnellladestandorten nicht immer vorhanden ist.

Verlassen Sie sich bei Gebrauchtfahrzeugen nicht nur auf Modellbezeichnung oder Erstzulassung. Prüfen Sie den Ladeanschluss direkt am Fahrzeug, die Angaben im Bordbuch und vorhandene Hinweise an der Ladeklappe. Besonders bei importierten oder umgerüsteten Fahrzeugen kann eine Sichtprüfung vor dem Kabelkauf Fehlkäufe vermeiden.

Ladetipps

  • Ladeanschluss prüfen: Aktuelle Modelle nutzen Typ 2 für AC-Laden, viele ältere Outlander PHEV können Typ 1 haben.
  • Nicht wegen Ladeleistung überkaufen: Ein 11-kW- oder 22-kW-fähiges Kabel macht den aktuellen Outlander PHEV nicht schneller als sein Onboard-Ladegerät erlaubt.
  • Regelmäßig laden: Ein Plug-in-Hybrid spart vor allem dann Kraftstoff, wenn er häufig mit geladener Batterie startet.
  • Wallbox bevorzugen: Eine installierte Wallbox ist für regelmäßiges Laden zu Hause besser geeignet als eine Schuko-Steckdose.
  • Schuko nur mit Vorsicht nutzen: Für regelmäßiges Laden über Schuko sollte die Elektroinstallation von einer Fachkraft geprüft und freigegeben sein.
  • CHAdeMO vorab prüfen: Planen Sie Schnellladestopps nur, wenn der Ladepunkt tatsächlich einen funktionierenden CHAdeMO-Anschluss bietet.
  • Neue und alte Modelle trennen: Die 22,7-kWh-Batterie und bis zu rund 85 km elektrische Reichweite gelten nicht automatisch für ältere Fahrzeuge.

Häufige Fragen

Ist der Mitsubishi Outlander ein reines Elektroauto?

Nein. Der hier behandelte Mitsubishi Outlander PHEV ist ein Plug-in-Hybrid. Er kann lokal elektrisch fahren, hat aber zusätzlich einen Benzinmotor.

Welches Ladekabel braucht der aktuelle Mitsubishi Outlander PHEV?

Für den aktuellen europäischen Outlander PHEV wird beim AC-Laden an Wallboxen oder öffentlichen AC-Ladesäulen ohne festes Kabel ein Typ-2-Mode-3-Ladekabel benötigt.

Nutzen alle Outlander PHEV Typ 2?

Nein. Viele ältere Outlander-PHEV-Modelle können einen Typ-1-Anschluss für AC-Laden haben. In diesem Fall passt ein normales Typ-2-auf-Typ-2-Kabel nicht zum Fahrzeug.

Lädt ein 22-kW-Ladekabel den Outlander PHEV schneller?

Nein, nicht beim aktuellen bekannten AC-Limit. Die Ladeleistung wird durch das Onboard-Ladegerät des Fahrzeugs begrenzt, das bei der aktuellen europäischen Spezifikation etwa 3,7 kW aufnimmt.

Nutzt der Outlander PHEV CCS Combo 2?

Für den aktuellen Outlander PHEV wird CHAdeMO für DC-Schnellladen angegeben, nicht CCS Combo 2. Das DC-Kabel ist an der Schnellladestation fest angeschlagen.

Wie lange dauert das Laden des aktuellen Outlander PHEV?

Für AC-Laden mit 230 V / 16 A werden etwa 6,5 Stunden bis 100 % genannt. An einer geeigneten CHAdeMO-Schnellladestation werden rund 32 Minuten bis etwa 80 % angegeben.

Was das für Fahrer bedeutet

Der Mitsubishi Outlander PHEV ist unkompliziert zu laden, wenn der richtige Anschluss bekannt ist. Beim aktuellen Modell ist Typ 2 das passende AC-System, die Ladegeschwindigkeit wird jedoch durch das Onboard-Ladegerät auf etwa 3,7 kW begrenzt. Eine 11-kW-Wallbox ist in Deutschland üblich und sinnvoll, lädt dieses Fahrzeug aber nicht mit 11 kW.

Bei älteren gebrauchten Outlander-PHEV-Modellen ist eine genaue Prüfung besonders wichtig. Wenn das Fahrzeug einen Typ-1-Anschluss hat, benötigen Sie ein anderes Ladekabel als beim aktuellen Typ-2-Modell. Für den Alltag bringt konsequentes AC-Laden meist mehr als gelegentliches Schnellladen: Wer zu Hause, am Arbeitsplatz oder beim längeren Parken lädt, nutzt den Plug-in-Hybrid am effizientesten.

Passendes Ladekabel für Mitsubishi Outlander

Für den Mitsubishi Outlander PHEV kommen je nach Baujahr und Ladeanschluss unterschiedliche Ladekabel infrage. Aktuelle Modelle benötigen für AC-Laden in der Regel ein Typ-2-Ladekabel. Ältere Fahrzeuge können ein Typ-2-auf-Typ-1-Ladekabel benötigen. Prüfen Sie daher vor der Bestellung immer die Ladebuchse am Fahrzeug.

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Hinweis: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladespezifikationen können je nach Modelljahr, Marktversion und Ausstattung abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie im Fahrzeughandbuch und an den Ladeanschlüssen Ihres Fahrzeugs.

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