Der Ora Funky Cat ist ein fünftüriges batterieelektrisches Kompaktmodell von GWM ORA / Great Wall Motor. Je nach Baujahr, Markt und Modellbezeichnung kann das Fahrzeug auch im Zusammenhang mit der Bezeichnung ORA 03 auftauchen. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug vergleicht, sollte deshalb genau auf Batteriegröße, Ausstattung und Fahrzeugunterlagen achten.
Für das Laden ist vor allem wichtig: Der Ora Funky Cat ist ein reines Elektroauto und kein Plug-in-Hybrid. Für AC-Laden nutzt er einen Typ-2-Anschluss, für DC-Schnellladen den europäischen Standard CCS Combo 2. Das passende Typ-2-Ladekabel ist damit für das Laden an Wallboxen und vielen öffentlichen AC-Ladepunkten relevant.
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Ora Funky Cat Batterie- und Ladespezifikationen
Beim Ora Funky Cat sind vor allem zwei Batterievarianten relevant: eine Version mit rund 47,8 kWh Bruttokapazität und eine seltenere Variante mit rund 63,1 kWh Bruttokapazität. Beide verwenden dieselben Ladeanschlüsse, unterscheiden sich aber bei Reichweite und Ladezeit.
| Spezifikation | Ora Funky Cat 48-kWh-Variante | Ora Funky Cat 63-kWh-Variante |
|---|---|---|
| Batteriegröße | 47,8 kWh brutto / ca. 45,4 kWh nutzbar | 63,1 kWh brutto / ca. 59,3 kWh nutzbar |
| Offizielle WLTP-Reichweite | bis zu ca. 310 km | ca. 418 bis 420 km |
| AC-Ladeanschluss | Typ 2 | Typ 2 |
| Maximale AC-Ladeleistung | bis zu 11 kW, bei dreiphasiger AC-Ladung | bis zu 11 kW, bei dreiphasiger AC-Ladung |
| DC-Schnellladeanschluss | CCS Combo 2 | CCS Combo 2 |
| Typische angegebene DC-Spitzenleistung | ca. 64 kW | ca. 67 bis 69 kW |
| Typische DC-Ladezeit 10 bis 80 % | ca. 45 Minuten | ca. 48 bis 49 Minuten |
Der Ladeanschluss befindet sich im vorderen linken Bereich des Fahrzeugs. Das ist besonders an Schnellladesäulen hilfreich zu wissen, weil fest angeschlagene CCS-Kabel je nach Stellplatz und Säulenposition nicht immer sehr lang sind.
Batterieoptionen
Die 48-kWh-Variante des Ora Funky Cat besitzt eine Bruttokapazität von 47,8 kWh und eine nutzbare Kapazität von ungefähr 45,4 kWh. Die offizielle WLTP-Reichweite liegt bei bis zu rund 310 km. In der Praxis hängt die Reichweite stark von Geschwindigkeit, Außentemperatur, Fahrweise, Reifen, Heizung, Klimatisierung und Streckenprofil ab. Als grobe Orientierung für gemischte Nutzung sind etwa 260 km realistische Reichweite ein sinnvoller Planungswert.
Die größere 63-kWh-Variante hat eine Bruttokapazität von 63,1 kWh und rund 59,3 kWh nutzbare Kapazität. Die WLTP-Angabe liegt bei etwa 418 bis 420 km. Unter typischen gemischten Bedingungen kann eine reale Reichweite von ungefähr 340 km als vorsichtige Orientierung dienen. Da diese Variante seltener sein kann, sollte man beim Gebrauchtkauf nicht allein vom Modellnamen auf die Batteriegröße schließen.
Für die Kabelauswahl macht die Batteriegröße keinen Unterschied: Beide Varianten laden AC über Typ 2 und DC über CCS Combo 2. Für die Ladeplanung ist der Unterschied aber wichtig, da die größere Batterie mehr Energie aufnehmen kann und bei niedrigem Ladestand entsprechend länger an der Wallbox steht.
AC-Ladeleistung
Der Ora Funky Cat kann AC mit bis zu 11 kW über den Typ-2-Anschluss laden. Diese Leistung wird bei dreiphasiger Ladung erreicht, sofern Wallbox oder Ladesäule, Ladekabel und Fahrzeug entsprechend ausgelegt sind.
In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen im privaten Bereich sehr verbreitet. An einer passenden 11-kW-Wallbox lädt die 48-kWh-Variante unter idealisierten Bedingungen grob in etwa 4,5 bis 5 Stunden von 0 auf 100 %. Die 63-kWh-Variante benötigt eher etwa 6 bis 6,5 Stunden. In der Praxis lädt man meist nicht von komplett leer auf voll, sodass eine normale Ladung über Nacht in vielen Fällen problemlos ausreicht.
An öffentlichen AC-Ladepunkten sind häufig 11 kW oder 22 kW verfügbar. Wichtig ist: Auch wenn eine Ladesäule 22 kW anbietet, wird der Ora Funky Cat durch seinen Onboard-Charger auf maximal 11 kW AC begrenzt. Für viele öffentliche AC-Ladepunkte ohne festes Kabel benötigen Sie ein eigenes Typ-2-Ladekabel.
DC-Schnellladen
Für schnelle Ladestopps auf längeren Strecken nutzt der Ora Funky Cat den CCS Combo 2-Anschluss. DC-Schnelllader haben das Ladekabel fest an der Säule, daher verwenden Sie beim Schnellladen nicht Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel.
Die DC-Ladeleistung des Funky Cat ist im Vergleich zu manchen neueren Elektroautos eher moderat. Die 48-kWh-Variante wird typischerweise mit rund 64 kW maximaler DC-Ladeleistung angegeben und benötigt etwa 45 Minuten für eine Ladung von 10 auf 80 %. Die 63-kWh-Variante liegt bei ungefähr 67 bis 69 kW Spitzenleistung und rund 48 bis 49 Minuten für 10 bis 80 %.
Wie bei allen Elektroautos wird die maximale Ladeleistung nicht über die gesamte Ladesitzung gehalten. Meist lädt das Fahrzeug bei niedrigem bis mittlerem Akkustand am schnellsten; oberhalb von 80 % sinkt die Ladeleistung deutlich. Auf Reisen ist es daher oft effizienter, bis etwa 80 % zu laden und dann weiterzufahren, statt an einer öffentlichen Schnellladesäule auf 100 % zu warten.
Reichweite und Effizienz
Die WLTP-Werte sind eine gute Vergleichsgrundlage, sollten aber nicht mit einer garantierten Alltagsreichweite verwechselt werden. Die 48-kWh-Variante erreicht offiziell bis zu etwa 310 km, die 63-kWh-Variante etwa 418 bis 420 km. Bei Kälte, Autobahntempo, starkem Gegenwind oder intensiver Nutzung von Heizung und Entfeuchtung kann die tatsächliche Reichweite spürbar niedriger liegen.
Für Pendelstrecken, Stadtverkehr, Schulwege und regionale Fahrten bietet bereits die kleinere Batterie für viele Fahrer ausreichend Reserve. Wer häufiger längere Autobahnstrecken fährt, profitiert von der größeren Batterie, weil die Abstände zwischen den Ladestopps größer sein können.
Für den Alltag ist ein Ladelimit von etwa 80 % sinnvoll, sofern es zum Fahrprofil passt. Das schont die Batterie im normalen Betrieb und passt auch zum effizienten Schnellladen, weil die letzten 20 % besonders zeitintensiv sein können.
Laden zu Hause
Zu Hause ist das Laden eines Ora Funky Cat meist am bequemsten. Eine fest installierte Wallbox mit Typ-2-Anschluss ermöglicht regelmäßiges Laden über Nacht und ist deutlich besser für den Dauerbetrieb geeignet als eine normale Haushaltssteckdose.
Bei einer Wallbox mit fest angeschlagenem Typ-2-Kabel ist das Kabel immer griffbereit. Das ist praktisch, wenn das Fahrzeug überwiegend zu Hause lädt. Eine Wallbox mit Typ-2-Dose wirkt oft aufgeräumter und ist flexibel, wenn später ein anderes Elektroauto genutzt wird. Dafür benötigen Sie dann ein separates Typ-2-Ladekabel.
Da der Ora Funky Cat bis zu 11 kW AC aufnehmen kann, passt er gut zu den in Deutschland üblichen dreiphasigen 11-kW-Wallboxen. Eine höhere AC-Leistung an der Installation bringt für dieses Fahrzeug keinen Zeitvorteil, da das Auto selbst auf 11 kW begrenzt ist.
Ein Schuko-Ladekabel sollte vor allem als Notfall- oder gelegentliche Lademöglichkeit verstanden werden. Normale Schuko-Steckdosen sind nicht automatisch für viele Stunden Dauerlast durch ein E-Auto ausgelegt. Regelmäßiges Laden über Schuko sollte nur erfolgen, wenn ein Elektrofachbetrieb Steckdose, Leitung und Absicherung ausdrücklich für diese dauerhafte Belastung geprüft hat.
Öffentliches Laden
Beim öffentlichen Laden gibt es zwei wichtige Kategorien: AC-Laden an Zielorten und DC-Schnellladen auf längeren Strecken. AC-Ladepunkte finden sich häufig in Parkhäusern, auf Supermarktparkplätzen, an Hotels, bei Arbeitgebern oder in Innenstädten. Viele dieser Ladepunkte haben nur eine Typ-2-Dose, sodass Sie Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel benötigen.
DC-Schnelllader sind für kürzere Stopps unterwegs gedacht. Sie verwenden CCS Combo 2 und haben ein fest montiertes Kabel. Beim Ora Funky Cat lohnt es sich, eine zuverlässige Schnellladesäule zu wählen, statt zwingend nach der höchsten verfügbaren Ladeleistung zu suchen. Das Fahrzeug kann sehr hohe Ultra-Schnellladeleistungen ohnehin nicht vollständig nutzen.
Für längere Fahrten sollten Sie prüfen, ob die geplanten Ladepunkte CCS-Anschlüsse haben, wie zuverlässig sie laut Lade-App zuletzt waren und ob eine realistische Restreichweite als Reserve bleibt. Mit der 48-kWh-Variante sind auf Autobahnetappen meist häufigere Ladestopps einzuplanen als mit der 63-kWh-Variante.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der Ladeanschluss vorne links ist eines der wichtigsten praktischen Details beim Ora Funky Cat. An AC-Ladepunkten spielt das meist kaum eine Rolle. An Schnellladesäulen mit festem CCS-Kabel kann die Parkposition jedoch entscheidend sein, damit das Kabel ohne Spannung bis zum Ladeport reicht.
Für die geprüften Funky-Cat-Varianten ist keine Schnelllade-Vorkonditionierung als gesicherte Ausstattung angegeben. Deshalb können Kälte und Batterietemperatur die DC-Ladeleistung stärker beeinflussen als bei Fahrzeugen mit spezieller Vorkonditionierung. Auch Funktionen wie Vehicle-to-Load, Vehicle-to-Grid oder Vehicle-to-Home sollten beim Ora Funky Cat nicht vorausgesetzt werden.
Ausstattungsdetails können je nach Baujahr, Markt und konkreter Konfiguration variieren. Beim Gebrauchtkauf ist es daher sinnvoll, Batteriegröße und technische Daten anhand der Fahrzeugunterlagen oder der Fahrgestellnummer zu prüfen.
Ladetipps
- Batterievariante prüfen: 48-kWh- und 63-kWh-Fahrzeuge unterscheiden sich deutlich bei Reichweite und Ladezeit.
- Typ 2 für AC-Laden nutzen: Das gilt für Wallboxen, viele Ladepunkte beim Arbeitgeber und öffentliche AC-Ladesäulen.
- CCS Combo 2 für Schnellladen verwenden: DC-Schnelllader haben ihr eigenes Kabel fest angeschlagen.
- 11-kW-Grenze beachten: Auch an einer 22-kW-AC-Säule lädt der Ora Funky Cat maximal mit 11 kW AC.
- Im Alltag 80 % als Ziel erwägen: Das ist oft akkuschonend und reicht für viele tägliche Fahrten aus.
- Schuko nur vorsichtig einsetzen: Regelmäßiges Laden über eine Haushaltssteckdose nur nach Prüfung durch einen Elektrofachbetrieb.
- Längere Strecken vorplanen: Besonders im Winter oder mit der kleineren Batterie ist eine realistische Ladeplanung wichtig.
Häufige Fragen
Welches Ladekabel braucht der Ora Funky Cat?
Für AC-Laden nutzt der Ora Funky Cat ein Typ-2-Ladekabel. Das betrifft Wallboxen mit Typ-2-Dose sowie viele öffentliche AC-Ladepunkte. Für DC-Schnellladen wird CCS Combo 2 verwendet; das Kabel ist dort fest an der Ladesäule.
Ist der Ora Funky Cat ein Plug-in-Hybrid?
Nein. Der Ora Funky Cat ist ein batterieelektrisches Fahrzeug. Er hat keinen Benzinmotor, keinen Range Extender und keinen Plug-in-Hybrid-Antrieb.
Kann der Ora Funky Cat zu Hause mit 11 kW laden?
Ja, sofern eine passende dreiphasige 11-kW-Wallbox installiert ist und das Ladekabel dafür geeignet ist. Der Ora Funky Cat kann AC bis zu 11 kW aufnehmen.
Lädt der Ora Funky Cat an einer 22-kW-AC-Säule schneller?
Nein. Eine 22-kW-Ladesäule kann zwar mehr Leistung bereitstellen, der Onboard-Charger des Ora Funky Cat begrenzt die AC-Ladung aber auf maximal 11 kW.
Wie lange dauert das Schnellladen beim Ora Funky Cat?
Die 48-kWh-Variante wird typischerweise mit etwa 45 Minuten für 10 bis 80 % an einem geeigneten CCS-Schnelllader angegeben. Die 63-kWh-Variante benötigt für denselben Bereich ungefähr 48 bis 49 Minuten.
Haben alle Ora Funky Cat die größere 63-kWh-Batterie?
Nein. Es gibt Fahrzeuge mit 47,8 kWh Bruttokapazität und Varianten mit 63,1 kWh Bruttokapazität. Beim Gebrauchtkauf sollte die genaue Batterieversion anhand der Unterlagen geprüft werden.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Ora Funky Cat ist beim Laden unkompliziert, wenn die eigene Batterievariante bekannt ist. Der Anschlussstandard ist klar: Typ 2 für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen. Der wichtigste Unterschied zwischen den Varianten liegt in der Batteriegröße und damit in Reichweite und Ladezeit.
Für viele Fahrer deckt eine 11-kW-Wallbox zu Hause den Großteil des Ladebedarfs ab. Ein gutes Typ-2-Ladekabel ist vor allem dann wichtig, wenn die Wallbox keine fest montierte Leitung hat oder regelmäßig öffentliche AC-Ladepunkte genutzt werden. Für längere Strecken ist CCS-Schnellladen hilfreich, sollte beim Funky Cat aber mit realistischen Ladezeiten geplant werden.
Passendes Ladekabel für Ora Funky Cat
Wenn Sie ein Ladekabel für Wallbox, Arbeitsplatz oder öffentliche AC-Ladepunkte benötigen, wählen Sie ein Typ-2-Ladekabel, das zur Ladeleistung Ihres Ora Funky Cat und zur jeweiligen Ladeinfrastruktur passt. Für die volle AC-Ladeleistung von bis zu 11 kW ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel erforderlich.
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Hinweis: Diese Informationen dienen als allgemeiner Ratgeber. Ladeleistungen und Ausstattungen können je nach Baujahr, Markt und konkreter Fahrzeugversion abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung und den Fahrzeugunterlagen.


