Der Peugeot e-2008 ist ein vollelektrisches Kompakt-SUV und kein Plug-in-Hybrid. Die gesamte Fahrenergie kommt aus der Traktionsbatterie, die über eine Wallbox, eine Steckdose für gelegentliches Laden oder öffentliches Laden nachgeladen wird.
Wichtig ist: Nicht jeder Peugeot e-2008 hat dieselbe Batterie und nicht jede Ausführung lädt mit derselben AC-Leistung. Aktuelle Modelle werden häufig mit einer 54-kWh-Batterie und 156 PS angegeben, während viele gebrauchte Fahrzeuge noch die frühere 50-kWh-Version mit 136 PS sind.
Für Ladezeiten, Reichweite und die Wahl des passenden Ladekabels ist außerdem relevant, ob das Fahrzeug den serienmäßigen 7,4-kW-AC-Onboard-Lader oder den optionalen 11-kW-Drehstrom-Onboard-Lader besitzt. Eine öffentliche 22-kW-AC-Ladesäule bedeutet nicht automatisch, dass der e-2008 auch mit 22 kW lädt.
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Peugeot e-2008 Batterie- und Ladespezifikationen
Der Peugeot e-2008 nutzt für AC-Laden einen Typ-2-Anschluss und für DC-Schnellladen den CCS Combo 2 Anschluss. Für die meisten Wallboxen ohne fest angeschlagenes Kabel und für viele öffentliche AC-Ladepunkte benötigen Sie daher ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel. An DC-Schnellladern wird das fest angeschlagene CCS-Kabel der Ladesäule verwendet.
Der Ladeanschluss befindet sich in der Regel hinten seitlich am Fahrzeug. Bei der Auswahl der Kabellänge sollten Sie deshalb berücksichtigen, wie Sie zu Hause parken und wo sich die Wallbox oder der öffentliche Ladepunkt befindet. Das Kabel sollte ohne Zug am Stecker und ohne ungünstige Stolperstellen verlegt werden können.
Als Richtwert ist beim Peugeot e-2008 häufig eine AC-Ladeleistung von 7,4 kW über den Onboard-Lader angegeben. Einige Fahrzeuge können mit einem optionalen 11-kW-Drehstrom-Onboard-Lader ausgestattet sein. Gerade beim Gebrauchtkauf lohnt sich daher ein Blick in die konkrete Fahrzeugausstattung, das Bordbuch oder die ursprüngliche Bestellung.
Batterieoptionen
Beim Peugeot e-2008 sind vor allem zwei Batterievarianten relevant.
Aktuelle 54-kWh-Version: Neuere Modelle werden häufig mit einer 54-kWh-Batterie und 156 PS geführt. Die offiziellen WLTP-Reichweiten liegen je nach Ausführung und Bedingungen ungefähr im Bereich von 366 bis 398 km. Unabhängige Fahrzeugdaten nennen für diese Version eine nominale Batteriekapazität von 54,0 kWh und etwa 50,8 kWh nutzbare Kapazität. Da nutzbare Kapazitätsangaben je nach Modelljahr und Quelle variieren können, sollte die 54-kWh-Angabe als zentrale Orientierung dienen.
Frühere 50-kWh-Version: Viele gebrauchte Peugeot e-2008 sind die 50-kWh-Version mit 136 PS. Diese Fahrzeuge nutzen ebenfalls Typ 2 für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen, haben aber üblicherweise eine kürzere Reichweite als die neuere 54-kWh-Variante. Frühere offizielle WLTP-Angaben lagen je nach Ausführung etwa im Bereich von 307 bis 332 km.
Wenn Sie einen gebrauchten e-2008 kaufen, prüfen Sie Fahrzeugpapiere, Handbuch, Händleranzeige, Ausstattungsliste und die Informationen im Infotainment-System. Die Unterscheidung zwischen 50 kWh und 54 kWh hilft, realistische Erwartungen an Reichweite und Ladestopps zu setzen.
AC-Ladeleistung
AC-Laden ist die typische Ladeart zu Hause, am Arbeitsplatz, im Hotel, am Supermarkt oder auf vielen öffentlichen Parkplätzen. Der Peugeot e-2008 lädt serienmäßig häufig mit bis zu 7,4 kW AC. Damit ist eine einphasige Ladeleistung gemeint, die etwas unter dem liegt, was eine in Deutschland verbreitete 11-kW-Wallbox grundsätzlich bereitstellen kann.
Eine 11-kW-Wallbox ist in Deutschland sehr verbreitet und für den e-2008 gut geeignet, auch wenn ein Fahrzeug mit 7,4-kW-Onboard-Lader die volle 11-kW-Leistung nicht nutzt. Die tatsächliche Ladeleistung wird immer durch das Fahrzeug, die Wallbox, die Installation und gegebenenfalls die Einstellungen begrenzt.
Als grobe Orientierung kann ein 50-kWh-e-2008 an 7,4 kW von 0 auf 100 Prozent etwa 7 Stunden 30 Minuten benötigen. Die 54-kWh-Version liegt eher bei rund 8 Stunden 15 Minuten. Im Alltag sind die Ladevorgänge meist kürzer, weil selten von komplett leer auf komplett voll geladen wird.
Ist der optionale 11-kW-Drehstrom-Onboard-Lader verbaut, kann der e-2008 an einer passenden dreiphasigen Wallbox oder öffentlichen AC-Ladesäule schneller laden. Für eine Vollladung sind dann je nach Batterieversion und Bedingungen grob 5 bis 5,5 Stunden realistisch. Ob diese Option vorhanden ist, sollte am konkreten Fahrzeug geprüft werden.
DC-Schnellladen
Für längere Strecken nutzt der Peugeot e-2008 DC-Schnelllader mit CCS Combo 2. Diese Ladesäulen haben ein fest angeschlagenes, dickeres CCS-Kabel. Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel wird beim DC-Schnellladen nicht verwendet.
Für den aktuellen e-2008 werden unter passenden Bedingungen etwa 27 Minuten für das Laden von 20 auf 80 Prozent an einem öffentlichen Ladepunkt mit mindestens 100 kW genannt. Unabhängige Daten für die 50-kWh- und 54-kWh-Versionen bewegen sich für 10 bis 80 Prozent grob im hohen 20-Minuten-Bereich. Die maximale DC-Ladeleistung liegt ungefähr bei 100 kW.
Ein Schnelllader mit 100 kW oder mehr reicht daher aus, um die maximale Ladefähigkeit des e-2008 weitgehend auszunutzen. Das Laden an einer 150-kW- oder 350-kW-Säule ist bei kompatiblem CCS-Anschluss möglich, macht das Auto aber nicht wesentlich schneller, weil das Fahrzeug die Ladeleistung begrenzt.
Wie bei den meisten Elektroautos sinkt die Ladeleistung, wenn der Akkustand steigt. Auf Langstrecken ist es deshalb oft sinnvoller, bis etwa 80 Prozent zu laden und weiterzufahren, statt am Schnelllader auf 100 Prozent zu warten.
Reichweite und Effizienz
Die aktuelle 54-kWh-Version des Peugeot e-2008 wird je nach Ausführung mit etwa 366 bis 398 km WLTP-Reichweite angegeben. Die reale Reichweite liegt meist darunter, besonders im Winter, bei hohem Autobahntempo, starkem Regen, Gegenwind oder zusätzlicher Dachlast. Unabhängige Einschätzungen liegen für die 54-kWh-Version ungefähr bei rund 298 km realer Reichweite.
Frühere 50-kWh-Fahrzeuge haben eine kürzere Reichweite. Je nach Ausstattung und Quelle sind die offiziellen Werte niedriger als beim 54-kWh-Modell; praxisnahe Einschätzungen bewegen sich ungefähr im Bereich um 265 km. Für Pendelstrecken, Stadtverkehr und regionale Fahrten kann das gut ausreichen, auf längeren Autobahnetappen verändert es aber die Planung der Ladestopps.
Die Effizienz hängt stark von Geschwindigkeit, Außentemperatur, Reifendruck, Fahrstil und Heizungsnutzung ab. Als kompaktes SUV hat der e-2008 mehr Stirnfläche als ein kleiner Schrägheckwagen, sodass dauerhaftes Autobahntempo den Verbrauch spürbar erhöhen kann. Für die Routenplanung sind der aktuelle Durchschnittsverbrauch und der verbleibende Akkustand oft aussagekräftiger als ein einzelner WLTP-Wert.
Laden zu Hause
Für viele Fahrer ist das Laden zu Hause die bequemste Lösung. In Deutschland ist eine 11-kW-Wallbox mit dreiphasigem Anschluss verbreitet. Beim Peugeot e-2008 wird die tatsächlich genutzte Leistung jedoch durch den Onboard-Lader des Fahrzeugs begrenzt: häufig auf bis zu 7,4 kW, bei entsprechender Ausstattung auf bis zu 11 kW.
Eine Wallbox mit festem Kabel ist besonders komfortabel, weil Sie nur einstecken müssen. Eine Wallbox ohne festes Kabel benötigt ein eigenes Typ-2-Ladekabel. Das kann praktisch sein, wenn Sie dasselbe Kabel auch für öffentliches AC-Laden an unverkabelten Ladesäulen verwenden möchten.
Ein Schuko-Ladekabel sollte beim e-2008 vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Haushaltssteckdosen sind nicht automatisch für dauerhaft hohe Lasten über viele Stunden ausgelegt. Regelmäßiges Laden über Schuko sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft die Steckdose, die Leitung und die Absicherung ausdrücklich für dauerhaftes E-Auto-Laden geprüft hat. Verlängerungskabel, alte Steckdosen und unbekannte Installationen sollten vermieden werden.
Wenn Sie einen festen Stellplatz haben, planen Sie die Position der Wallbox passend zum hinteren seitlichen Ladeanschluss des e-2008. Das Ladekabel sollte lang genug sein, ohne unter Spannung zu stehen, unter Reifen zu geraten oder über öffentliche Gehwege geführt werden zu müssen.
Öffentliches Laden
Beim öffentlichen AC-Laden verwendet der Peugeot e-2008 den Typ-2-Anschluss. Viele AC-Ladepunkte in Deutschland sind zwar mit Typ 2 ausgestattet, aber nicht immer mit festem Kabel. Ein eigenes Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel gehört deshalb zur sinnvollen Grundausstattung.
Öffentliche AC-Ladesäulen bieten häufig 11 kW oder 22 kW. Entscheidend ist aber nicht nur die Leistung der Säule, sondern auch der Onboard-Lader des Fahrzeugs. Ein Peugeot e-2008 mit 7,4-kW-AC-Lader lädt an einer 22-kW-Säule nicht mit 22 kW. Mit optionalem 11-kW-Lader kann das Auto an geeigneter dreiphasiger Infrastruktur schneller laden, aber ebenfalls nicht mit 22 kW AC.
Für DC-Schnellladen nutzen Sie CCS-Ladesäulen mit fest angeschlagenem Kabel. Schnellladen ist besonders auf längeren Strecken sinnvoll. Die beste Zeitnutzung ergibt sich meist im Bereich zwischen etwa 10 und 80 Prozent Akkustand. Wer mit sehr hohem Akkustand an einen Schnelllader fährt, lädt oft langsamer und weniger wirtschaftlich.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der Peugeot e-2008 basiert auf der elektrischen e-CMP-Plattform von Stellantis und nutzt nach unabhängigen Fahrzeugdaten eine Architektur der 400-Volt-Klasse. Sein Ladeverhalten entspricht damit vielen kompakten Elektroautos dieser Klasse: zuverlässiges AC-Laden zu Hause, brauchbares CCS-Schnellladen auf Reisen und eine Ladeleistung, die bei höherem Akkustand schrittweise sinkt.
Ausstattung und technische Details können je nach Modelljahr, Marktversion und Ausstattungslinie variieren. Deshalb sollten Sie beim Kauf eines gebrauchten e-2008 nicht nur nach der Batteriekapazität fragen, sondern auch nach dem AC-Onboard-Lader und der konkreten Fahrzeugausstattung.
Die Schnellladeleistung kann je nach Batterietemperatur unterschiedlich ausfallen. Besonders bei kaltem Akku kann das Laden langsamer starten. Nach einer längeren Fahrt zur Schnellladesäule sind die Bedingungen oft günstiger als direkt nach dem Losfahren bei niedrigen Temperaturen.
Ladetipps
- Version prüfen: Klären Sie, ob Ihr Peugeot e-2008 die 50-kWh- oder 54-kWh-Batterie hat.
- AC-Lader prüfen: Gehen Sie nicht automatisch von 11 kW aus. Viele Fahrzeuge sind mit 7,4 kW AC angegeben.
- Typ-2-Ladekabel nutzen: Für Wallboxen ohne festes Kabel und öffentliche AC-Ladepunkte ist ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel passend.
- CCS für Schnellladen: Am DC-Schnelllader verwenden Sie das fest angeschlagene CCS Combo 2 Kabel der Säule.
- Langstrecke um 10 bis 80 Prozent planen: In diesem Bereich lädt das Auto meist deutlich schneller als nahe 100 Prozent.
- Jahreszeiten einplanen: Kälte, Autobahntempo und nasse Fahrbahn können die Reichweite spürbar reduzieren.
- Kabellänge passend wählen: Berücksichtigen Sie den hinteren seitlichen Ladeanschluss und Ihre übliche Parkposition.
Häufige Fragen
Ist der Peugeot e-2008 ein Plug-in-Hybrid?
Nein. Der Peugeot e-2008 ist ein reines Elektroauto. Er fährt nicht mit Benzin oder Diesel und muss extern geladen werden.
Welches Ladekabel braucht der Peugeot e-2008?
Für AC-Laden nutzt der Peugeot e-2008 Typ 2. Für Wallboxen ohne festes Kabel und öffentliche AC-Ladepunkte ist daher ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel geeignet. Für DC-Schnellladen nutzt er CCS Combo 2 mit dem Kabel der Ladesäule.
Kann der Peugeot e-2008 an einer 22-kW-AC-Ladesäule mit 22 kW laden?
In der Regel nein. Viele e-2008-Versionen sind mit einem 7,4-kW-AC-Onboard-Lader ausgestattet. Einige Fahrzeuge können den optionalen 11-kW-Drehstrom-Lader haben. 22 kW AC werden dadurch aber nicht erreicht.
Wie lange dauert das Laden zu Hause?
Bei etwa 7,4 kW benötigt die 50-kWh-Version grob 7 Stunden 30 Minuten von leer auf voll. Die 54-kWh-Version liegt ungefähr bei 8 Stunden 15 Minuten. Alltägliche Nachladungen dauern meist deutlich kürzer.
Wie schnell lädt der Peugeot e-2008 am Schnelllader?
An einem geeigneten CCS-Schnelllader mit mindestens 100 kW werden für den aktuellen e-2008 unter passenden Bedingungen etwa 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent genannt. Für 10 bis 80 Prozent liegen praxisnahe Angaben ungefähr im Bereich von rund 28 Minuten.
Reicht ein 11-kW-Ladekabel?
Für viele e-2008-Fahrer reicht ein hochwertiges dreiphasiges Typ-2-Ladekabel mit 11 kW aus, insbesondere wenn das Fahrzeug nur mit 7,4 kW oder 11 kW AC lädt. Wer maximale Flexibilität an 22-kW-AC-Säulen möchte, kann ein 22-kW-fähiges Typ-2-Ladekabel wählen; schneller als der Onboard-Lader des Autos wird der e-2008 dadurch aber nicht.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Peugeot e-2008 ist unkompliziert zu laden, wenn die genaue Fahrzeugversion bekannt ist. Für den Alltag decken eine passende Wallbox und ein Typ-2-auf-Typ-2-Ladekabel die meisten Ladesituationen ab. Die häufige 7,4-kW-AC-Begrenzung bedeutet, dass stärkere öffentliche AC-Ladepunkte nicht automatisch kürzere Ladezeiten bringen.
Beim Kauf und im Alltag lohnt sich der Blick auf die Details: Eine 54-kWh-Version bietet eine höhere angegebene Reichweite als viele ältere 50-kWh-Fahrzeuge. Der optionale 11-kW-AC-Lader kann an passenden dreiphasigen Ladepunkten Vorteile bringen. Für lange Strecken sind CCS-Schnelllader sinnvoll, idealerweise mit Ladestopps im effizienten Bereich bis etwa 80 Prozent.
Passendes Ladekabel für Peugeot e-2008
Für den Peugeot e-2008 ist ein Typ-2-Ladekabel die passende Wahl für AC-Laden an Wallboxen und öffentlichen Ladepunkten ohne festes Kabel. Achten Sie auf eine Kabellänge, die zu Ihrer Parksituation passt, und auf eine Ladeleistung, die zu Ihrem Fahrzeug und Ihrer gewünschten Flexibilität passt.
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Bitte beachten Sie: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladeleistung, Ausstattung und Batteriedaten können je nach Modelljahr und Ausführung abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie im Benutzerhandbuch und in den technischen Unterlagen Ihres Fahrzeugs.


