Der Peugeot e-Partner ist ein batterieelektrischer kompakter Transporter für Gewerbe, Flotten und Fahrer, die Nutzwert ohne lokale Abgasemissionen benötigen. Bei diesem Modell ist das Baujahr wichtig: Neuere E-Partner-Versionen werden mit einer 52-kWh-Batterie und einer WLTP-Reichweite von bis zu etwa 343 km angegeben, während viele frühere e-Partner auf dem Gebrauchtmarkt mit 50-kWh-Batterie und WLTP-Werten von etwa 274 bis 275 km zu finden sind.
Beim Laden ist die Grundregel einfach: Der Peugeot e-Partner nutzt Typ 2 für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen. Für Wallboxen zu Hause, Depot-Ladepunkte und viele öffentliche AC-Ladesäulen ohne fest angeschlagenes Kabel benötigen Sie daher ein Typ-2-Ladekabel. DC-Schnelllader haben dagegen in der Regel ein fest angeschlagenes CCS-Kabel. Unterschiede gibt es je nach Modelljahr und Ausstattung bei Batteriegröße, Reichweite und AC-Ladeleistung.
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Peugeot e-Partner Batterie- und Ladespezifikationen
Der Peugeot e-Partner ist die vollelektrische Variante des kompakten Partner-Transporters. Je nach Modelljahr werden aktuelle Fahrzeuge häufig mit 52-kWh-Batterie, einphasigem 7,4-kW-Onboard-Lader und DC-Schnellladen mit bis zu etwa 100 kW angegeben. Frühere Modelle sind oft mit 50-kWh-Batterie dokumentiert.
Deshalb können zwei Peugeot e-Partner im Alltag unterschiedliche Reichweitenangaben und Ladezeiten haben, obwohl sie denselben Grundanschluss nutzen. Der Ladeanschluss bleibt im Wesentlichen gleich, aber Batteriegröße, WLTP-Reichweite und AC-Ladeausstattung können sich nach Alter, Ausführung und Bestellung unterscheiden.
- Fahrzeugtyp: batterieelektrischer kompakter Transporter/Kastenwagen, je nach Markt und Ausstattung auch in längeren Varianten und als Kombi-/Crew-Ausführung erhältlich.
- AC-Ladeanschluss: Typ 2.
- DC-Schnellladeanschluss: CCS Combo 2.
- Typische AC-Ladeleistung: häufig 7,4 kW einphasig; bei bestimmten Ausführungen kann ein 11-kW-Dreiphasen-Onboard-Lader vorhanden sein.
- DC-Schnellladen: bis zu etwa 100 kW; das Laden auf ungefähr 80 % wird unter passenden Bedingungen häufig mit etwa 30 Minuten angegeben.
Batterieoptionen
Für Besitzer ist vor allem die Unterscheidung zwischen neueren 52-kWh-Versionen und früheren 50-kWh-Versionen relevant. Neuere Peugeot E-Partner-Modelle werden mit einer WLTP-Reichweite von bis zu etwa 343 km angegeben; je nach Version und Bedingungen können die Werte darunter liegen. Umgerechnet aus den häufig genannten Angaben entspricht die Bandbreite etwa 289 bis 343 km.
Frühere Peugeot e-Partner mit 50-kWh-Batterie werden häufig mit WLTP-Reichweiten von etwa 274 bis 275 km angegeben. Diese Werte sind für den Vergleich hilfreich, ersetzen aber nicht den Blick in die konkrete Fahrzeugdokumentation. Beim Gebrauchtkauf, bei gemischten Flotten oder beim Nachkauf eines Ladekabels sollten Fahrzeugschein, VIN, Handbuch oder ursprüngliche Bestellspezifikation geprüft werden.
AC-Ladeleistung
Viele Peugeot e-Partner sind für AC-Laden mit 7,4 kW einphasig ausgelegt. An einem passenden 7,4-kW-Ladepunkt wird für aktuelle Modelle eine vollständige Ladung von 0 auf 100 % mit rund 7 Stunden 30 Minuten angegeben. In der Praxis laden Sie meist nicht von ganz leer auf ganz voll, sodass typische Nachladungen entsprechend kürzer dauern.
Für Deutschland ist wichtig: 11-kW-Wallboxen sind zu Hause und in Betrieben sehr verbreitet, sie liefern aber dreiphasig 16 A. Ein Fahrzeug mit einphasigem 7,4-kW-Onboard-Lader nutzt nicht automatisch die vollen 11 kW einer solchen Wallbox. Je nach Wallbox, Installation und Schieflastbegrenzung kann die tatsächliche Ladeleistung geringer sein. Hat Ihr e-Partner dagegen nachweislich den 11-kW-Dreiphasen-Onboard-Lader, kann er an einer geeigneten 11-kW-AC-Ladestation entsprechend schneller laden.
Auch öffentliche 22-kW-AC-Ladesäulen ändern nichts an der Begrenzung durch das Fahrzeug. Die Säule kann mehr bereitstellen, der Peugeot e-Partner lädt aber nur mit der Leistung, die sein Onboard-Lader unterstützt.
DC-Schnellladen
Für längere Arbeitstage, überregionale Fahrten oder ungeplante Zusatzstrecken kann der Peugeot e-Partner DC-Schnelllader mit CCS Combo 2 nutzen. Die maximale DC-Ladeleistung wird mit bis zu etwa 100 kW angegeben. Unter geeigneten Bedingungen wird das Laden auf ungefähr 80 % häufig mit rund 30 Minuten beschrieben.
Wie bei anderen Elektroautos wird die höchste Ladeleistung nicht über den gesamten Ladevorgang gehalten. Besonders oberhalb von etwa 80 % sinkt die Ladeleistung meist deutlich. Für effiziente Pausen ist es daher oft sinnvoller, nur bis etwa 80 % nachzuladen und weiterzufahren, statt auf die letzten Prozentpunkte zu warten.
Reichweite und Effizienz
Neuere Peugeot E-Partner mit 52-kWh-Batterie werden mit WLTP-Werten bis etwa 343 km angegeben; je nach Ausführung liegen die offiziellen Werte auch darunter. Frühere 50-kWh-Modelle werden oft mit etwa 274 bis 275 km WLTP genannt. Die reale Reichweite hängt jedoch stark von Zuladung, Geschwindigkeit, Außentemperatur, Streckenprofil und Fahrweise ab.
Bei Transportern ist die Spannweite im Alltag oft größer als bei Pkw. Ein leicht beladener e-Partner auf innerstädtischen Lieferstrecken kann sehr effizient sein, insbesondere durch häufiges Verzögern und Rekuperieren. Ein voll beladenes Fahrzeug auf kalten Autobahnetappen benötigt deutlich mehr Energie. Dachträger, Leitern, Regalsysteme im Laderaum und dauerhaft hohe Geschwindigkeiten können die Reichweite ebenfalls reduzieren.
Für die Einsatzplanung ist es sinnvoll, nicht mit dem besten WLTP-Wert zu kalkulieren, sondern mit einer realistischen Reserve. Wenn die tägliche Strecke beispielsweise im Bereich von etwa 130 bis 190 km liegt und über Nacht im Betrieb oder zu Hause geladen werden kann, lässt sich der e-Partner meist gut integrieren. Wenn die Tagesstrecke regelmäßig an die obere Grenze der offiziellen Reichweite heranreicht, sollten passende DC-Schnelllader oder Ladepunkte am Arbeitsplatz fest eingeplant werden.
Laden zu Hause
Eine fest installierte Wallbox zu Hause, im Betrieb oder im Depot ist in der Regel die komfortabelste Lösung für den Peugeot e-Partner. In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen dreiphasig sehr üblich. Ob der e-Partner daran tatsächlich mit 11 kW lädt, hängt jedoch vom verbauten Onboard-Lader ab. Bei vielen Fahrzeugen ist 7,4 kW einphasig der entscheidende Planungswert; an einer typischen 11-kW-Wallbox kann die Ladeleistung je nach technischer Auslegung niedriger ausfallen.
Für nicht fest angeschlagene Wallboxen und viele öffentliche AC-Ladepunkte benötigen Sie ein Typ-2-Ladekabel. Für 7,4-kW-einphasiges Laden ist ein 32-A-Typ-2-Ladekabel die übliche technische Zuordnung. Wenn Ihr Fahrzeug den 11-kW-Dreiphasen-Onboard-Lader hat und Sie regelmäßig dreiphasige Ladepunkte nutzen, ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel sinnvoll. Ein dreiphasiges Kabel kann auch an vielen AC-Ladepunkten mit einem 7,4-kW-Fahrzeug funktionieren, macht das Fahrzeug aber nicht schneller als der Onboard-Lader erlaubt.
Ein Schuko-Ladekabel sollte beim Peugeot e-Partner vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Das Laden über Schuko ist deutlich langsamer als über eine Wallbox und für einen Arbeits-Transporter meist nicht die geeignete Hauptlademethode. Wenn regelmäßig an einer Schuko-Steckdose geladen werden soll, muss vorher ein Elektriker prüfen, ob Steckdose, Leitung, Absicherung und Installation für die dauerhafte Belastung durch E-Auto-Laden geeignet sind.
Öffentliches Laden
Beim öffentlichen Laden gibt es zwei Hauptarten: AC-Laden und DC-Schnellladen. AC-Ladesäulen finden Sie häufig in Parkhäusern, auf Supermarkt- und Hotelparkplätzen, an Arbeitsplätzen und in Innenstädten. Häufig ist dort ein eigenes Typ-2-Ladekabel erforderlich, sofern die Säule kein fest angeschlagenes Kabel hat. Die Ladeleistung richtet sich nach Säule und Onboard-Lader des Fahrzeugs.
DC-Schnelllader funktionieren anders: Sie haben ein fest angeschlagenes CCS-Combo-2-Kabel. Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel verwenden Sie dort nicht. Diese Ladepunkte sind die richtige Wahl, wenn während des Arbeitstags in kurzer Zeit eine nennenswerte Reichweite nachgeladen werden muss. Die angegebene DC-Leistung von bis zu etwa 100 kW ist für einen kompakten Elektro-Transporter nützlich, die reale Ladeleistung hängt aber von Ladezustand, Batterietemperatur, Ladepunkt und weiteren Bedingungen ab.
Bei gewerblicher Nutzung lohnt es sich, zuverlässige Schnelllader entlang typischer Routen, nahe Kundenstandorten und in der Nähe des Depots zu hinterlegen. Fahrer sollten außerdem wissen, ob sie per Ladekarte, App, Roaming-Anbieter oder Direktzahlung laden sollen. Eine klare Ladestrategie verhindert unnötige Umwege und reduziert das Risiko, an einer langsamen AC-Säule zu stehen, obwohl eigentlich ein CCS-Schnelllader benötigt wird.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der Peugeot e-Partner gehört zur Stellantis-Familie kompakter Elektro-Transporter und ist technisch eng mit Modellen wie Citroën ë-Berlingo Van, Opel Combo Electric, Fiat E-Doblò und Toyota Proace City Electric verwandt. Das erklärt die vertraute Kombination aus Typ-2-Anschluss für AC-Laden und CCS Combo 2 für DC-Schnellladen.
Je nach Baujahr und Ausführung gibt es verschiedene Karosserie- und Nutzungsvarianten, etwa Standard- und Langversionen sowie Ausführungen mit zweiter Sitzreihe. Diese Unterschiede können Nutzlast, Einsatzprofil und Effizienz beeinflussen. Beim Vergleich von Reichweitenangaben sollte daher immer die konkrete Fahrzeugversion betrachtet werden.
Ein Mode-3-Typ-2-Ladekabel kann je nach Ausstattungsumfang mitgeliefert worden sein. Beim Gebrauchtfahrzeug ist das jedoch nicht selbstverständlich. Prüfen Sie daher, ob ein geeignetes Kabel vorhanden ist, ob es zur gewünschten Ladeleistung passt und ob es technisch einwandfrei ist.
Funktionen wie geplantes Laden oder Vorklimatisierung während des Anschlusses an die Ladestation können je nach Fahrzeug und Ausstattung im Alltag hilfreich sein. Falls vorhanden, lässt sich damit beispielsweise über Nacht zu passenden Tarifen laden oder der Innenraum vor Fahrtbeginn temperieren.
Ladetipps
- Batterieversion prüfen: Klären Sie, ob Ihr Fahrzeug ein früherer 50-kWh-e-Partner oder eine neuere 52-kWh-Version ist.
- AC-Leistung nicht annehmen: Planen Sie nicht automatisch mit 11 kW. Entscheidend ist der Onboard-Lader Ihres konkreten Fahrzeugs.
- Typ 2 für AC-Laden nutzen: Wallboxen und viele öffentliche AC-Ladesäulen benötigen ein Typ-2-Ladekabel.
- CCS für Schnellladen verwenden: DC-Schnelllader haben ein fest angeschlagenes CCS-Combo-2-Kabel und eignen sich für kurze Zwischenstopps.
- Bei Schnellladern meist nicht bis 100 % warten: Oberhalb von etwa 80 % sinkt die Ladeleistung häufig deutlich.
- Zuladung und Wetter einplanen: Schwere Lasten, Kälte und Autobahntempo reduzieren die Reichweite.
- Über Nacht laden, wenn möglich: Für den regelmäßigen Transportereinsatz ist ein planbarer Ladezyklus im Depot oder zu Hause oft die einfachste Lösung.
- Schuko nur mit Vorsicht nutzen: Schuko-Laden ist langsam und sollte regelmäßig nur an geprüften Installationen erfolgen.
Häufige Fragen
Welches Ladekabel braucht der Peugeot e-Partner?
Für AC-Laden an Wallboxen und öffentlichen AC-Ladesäulen ohne festes Kabel nutzt der Peugeot e-Partner ein Typ-2-Ladekabel. Für DC-Schnellladen wird der CCS-Combo-2-Stecker des Schnellladers verwendet.
Lädt jeder Peugeot e-Partner mit 11 kW AC?
Nein. Viele Fahrzeuge werden mit einem einphasigen 7,4-kW-Onboard-Lader angegeben. Bei bestimmten Ausführungen kann ein 11-kW-Dreiphasen-Onboard-Lader vorhanden sein. Das sollte immer anhand der individuellen Fahrzeugspezifikation geprüft werden.
Wie lange lädt der Peugeot e-Partner an der Wallbox?
An einem passenden 7,4-kW-Ladepunkt wird für aktuelle Modelle eine Vollladung von 0 auf 100 % mit etwa 7 Stunden 30 Minuten angegeben. Im Alltag dauert das Nachladen aus einem teilweise gefüllten Akku entsprechend weniger. An einer typischen 11-kW-Wallbox in Deutschland kann die tatsächliche Leistung bei einem einphasigen Fahrzeug niedriger sein, abhängig von Wallbox und Installation.
Kann der Peugeot e-Partner Schnelllader nutzen?
Ja. Der Peugeot e-Partner unterstützt DC-Schnellladen über CCS Combo 2 mit bis zu etwa 100 kW. Unter passenden Bedingungen wird das Laden auf ungefähr 80 % häufig mit rund 30 Minuten angegeben.
Welche Reichweite hat der Peugeot e-Partner?
Neuere 52-kWh-Versionen werden mit WLTP-Werten bis etwa 343 km angegeben. Frühere 50-kWh-Modelle liegen häufig bei etwa 274 bis 275 km WLTP. Die reale Reichweite hängt von Beladung, Strecke, Geschwindigkeit, Temperatur und Fahrweise ab.
Kann ich den Peugeot e-Partner über Schuko laden?
Ja, mit einem geeigneten Schuko-Ladekabel ist das grundsätzlich möglich. Es ist jedoch vor allem eine Not- oder Gelegenheitslösung. Für regelmäßiges Laden sollte eine Elektrofachkraft prüfen, ob die Steckdose und die Installation für dauerhafte E-Auto-Ladebelastung geeignet sind.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Peugeot e-Partner ist unkompliziert zu laden, wenn Sie die konkrete Version kennen. Für den Alltag ist ein passendes Typ-2-Ladekabel in Kombination mit einer Wallbox oder einem Depot-Ladepunkt die wichtigste Grundlage. CCS-Schnellladen bietet zusätzliche Flexibilität für längere Arbeitstage oder ungeplante Strecken.
Wichtig ist, nicht von einer einheitlichen Spezifikation für alle Fahrzeuge auszugehen. Neuere 52-kWh-Modelle und frühere 50-kWh-Modelle haben unterschiedliche Reichweitenangaben, und 11-kW-AC-Laden ist nicht bei jedem Fahrzeug vorhanden. Für gewerbliche Nutzung sollte Laden fest in den Tagesablauf eingeplant werden: Start mit definiertem Akkustand, regelmäßiges Laden über Nacht und bekannte Schnellladeoptionen entlang der üblichen Routen.
Passendes Ladekabel für Peugeot e-Partner
Für den Peugeot e-Partner ist in den meisten Fällen ein Typ-2-Ladekabel die richtige Wahl für AC-Laden an Wallboxen, Depot-Ladepunkten und öffentlichen AC-Säulen. Bei 7,4-kW-einphasigem Laden passt in der Regel ein 32-A-Typ-2-Kabel. Wenn Ihr Fahrzeug nachweislich 11 kW dreiphasig unterstützt, sollten Sie ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel wählen.
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Hinweis: Diese Informationen dienen als Ratgeber. Ladeleistung, Ausstattung und Reichweite können je nach Modelljahr, Ausführung und Fahrzeugkonfiguration abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie im Fahrzeughandbuch und in den technischen Unterlagen Ihres konkreten Fahrzeugs.


