Der Range Rover Evoque ist als Plug-in-Hybrid erhältlich, jedoch nicht jede Evoque-Version kann extern geladen werden. Neben den Plug-in-Hybrid-Modellen gab und gibt es auch Benzin- und Dieselvarianten mit Mild-Hybrid-Technik. Dieser Ratgeber bezieht sich auf den Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid, insbesondere auf aktuelle P270e-Modelle und frühere P300e-Ausführungen.
Der Evoque Plug-in-Hybrid kombiniert einen Benzinmotor, einen Elektromotor und Allradantrieb. Für einen Plug-in-Hybrid ist seine Ladeausstattung vergleichsweise flexibel, da er nicht nur AC-Laden über Typ 2, sondern auch DC-Schnellladen über CCS Combo 2 unterstützt. Die genauen Daten unterscheiden sich je nach Modelljahr, deshalb lohnt sich ein Blick auf die konkrete Fahrzeugversion, bevor Sie ein Ladekabel auswählen oder Ladezeiten planen.
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Range Rover Evoque Batterie- und Ladespezifikationen
Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid-Modelle nutzen für AC-Laden einen Typ-2-Anschluss. Für DC-Schnellladen wird der CCS-Combo-2-Anschluss verwendet, der die zusätzlichen Gleichstromkontakte unterhalb des Typ-2-Bereichs nutzt. Zu Hause und an den meisten öffentlichen AC-Ladepunkten laden Sie mit einem Typ-2-Ladekabel. An DC-Schnellladesäulen ist das CCS-Kabel in der Regel fest an der Säule angebracht.
Aktuelle technische Angaben beziehen sich häufig auf den Evoque P270e Petrol Plug-in Hybrid. Viele gebrauchte Fahrzeuge tragen die Bezeichnung P300e. Das Grundprinzip beim Laden ist ähnlich, einzelne Batterie- und Ladeleistungswerte sind jedoch nicht identisch.
- Fahrzeugtyp: kompakter SUV als Benzin-Plug-in-Hybrid
- Aktuelle PHEV-Bezeichnung: P270e
- Frühere PHEV-Bezeichnung: P300e
- AC-Ladeanschluss: Typ 2
- DC-Schnellladeanschluss: CCS Combo 2
- Aktuelle offizielle AC-Ladeleistung: bis zu 7 kW
- Aktuelle offizielle DC-Ladeleistung: bis zu 32 kW beim P270e
Batterieoptionen
Die Batteriedaten des Evoque Plug-in-Hybrid sollten sorgfältig nach Modelljahr betrachtet werden. In aktuellen technischen Informationen zum Modelljahr 2026 wird eine Batteriekapazität von 11,98 kWh unter einer Angabe wie „Total (Usable)“ genannt. Da hier nicht immer dieselbe klare Trennung zwischen Brutto- und Netto-Kapazität wie in älteren Unterlagen sichtbar ist, sollte dieser Wert nicht vorschnell als klassische Bruttokapazität interpretiert werden.
Für P270e-Modelle des Modelljahrs 2025 wurden 15 kWh Gesamtkapazität und 12,17 kWh nutzbare Kapazität genannt. Frühere P300e-Daten für das Modelljahr 2023 lagen bei 14,9 kWh gesamt und 12,1 kWh nutzbar. In der Praxis ordnen diese Werte den Evoque klar als Plug-in-Hybrid für regelmäßige kurze elektrische Fahrten ein, nicht als Elektroauto für lange rein elektrische Strecken.
Wenn Sie einen gebrauchten Evoque kaufen, sollten Sie die genaue Modellbezeichnung und das Modelljahr prüfen. Besonders beim DC-Schnellladen können sich die offiziellen Angaben zwischen P270e und P300e unterscheiden.
AC-Ladeleistung
Für den Alltag ist AC-Laden die wichtigste Ladeart beim Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid. Der aktuelle P270e wird mit bis zu 7 kW AC-Ladeleistung angegeben. Eine vollständige Ladung von 0 auf 100 Prozent dauert an einer geeigneten Wallbox oder AC-Ladesäule nach offiziellen Angaben etwa 2 Stunden und 12 Minuten. Auch für frühere P300e-Modelle wurden ähnliche AC-Ladezeiten bei 7 kW genannt.
In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen im privaten Bereich sehr verbreitet. Der Evoque lädt daran jedoch nicht automatisch mit 11 kW, sondern nur bis zur Grenze seines Onboard-Ladegeräts, also nach den vorliegenden Angaben mit bis zu 7 kW. Eine 11-kW-Wallbox ist deshalb trotzdem eine sinnvolle und zukunftstaugliche Lösung, verkürzt die Ladezeit des Evoque aber nicht über dessen eigene AC-Ladegrenze hinaus.
An einer nicht fest angeschlagenen Wallbox oder an vielen öffentlichen AC-Ladepunkten benötigen Sie ein eigenes Typ-2-Ladekabel. Auch an öffentlichen 22-kW-AC-Ladesäulen gilt: Das Fahrzeug entscheidet über die tatsächlich nutzbare AC-Ladeleistung. Eine leistungsstärkere Säule macht den Evoque Plug-in-Hybrid daher nicht schneller als sein Onboard-Lader erlaubt.
DC-Schnellladen
Eine Besonderheit des Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid ist die Unterstützung von DC-Schnellladen. Viele Plug-in-Hybride können nur mit Wechselstrom laden; der Evoque kann zusätzlich CCS-Combo-2-Schnelllader nutzen.
Beim aktuellen P270e wird DC-Laden mit bis zu 32 kW angegeben. Eine Ladung von 0 auf 80 Prozent dauert offiziell etwa 30 Minuten. Für ältere P300e-Informationen wurde eine Nutzung von 50-kW-DC-Ladepunkten genannt, ebenfalls mit etwa 30 Minuten von 0 auf 80 Prozent. Diese Werte beziehen sich jedoch auf unterschiedliche Modelljahre, daher sollte man nicht davon ausgehen, dass P270e und P300e dieselbe maximale DC-Ladeleistung haben.
DC-Schnellladen kann praktisch sein, wenn Sie während eines längeren Tages wieder elektrische Reichweite nachladen möchten. Da der Evoque Plug-in-Hybrid im Vergleich zu einem reinen Elektroauto eine relativ kleine Batterie hat und bei Bedarf mit Benzin weiterfahren kann, ist an stark frequentierten Schnellladestandorten Rücksicht sinnvoll. Fahrer reiner Elektroautos sind dort unter Umständen auf die Ladepunkte angewiesen, um ihre Fahrt fortzusetzen.
Reichweite und Effizienz
Der aktuelle Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid wird mit bis zu 60 km elektrischer WLTP-Reichweite angegeben. Zusätzlich wird eine erwartete elektrische Alltagsreichweite von bis zu rund 47 km genannt. Für die tägliche Planung ist dieser realistischere Wert oft hilfreicher, insbesondere bei kaltem Wetter, höherem Tempo, Heizung, Klimatisierung oder voller Beladung.
Wie bei jedem Plug-in-Hybrid hängt die Effizienz stark davon ab, wie regelmäßig geladen wird. Wenn Ihre täglichen Fahrten innerhalb der elektrischen Reichweite liegen, kann der Evoque viele Pendelstrecken, Stadtfahrten und Erledigungen überwiegend elektrisch abdecken. Wird er dagegen selten geladen, fährt er eher wie ein Benzin-Hybrid mit zusätzlichem Batteriegewicht, und der Verbrauch fällt deutlich weniger günstig aus als die offiziellen Werte vermuten lassen.
Kurze Arbeitswege, Schulfahrten, Einkäufe und Fahrten im Stadt- oder Vorortverkehr passen besonders gut zum elektrischen Fahrprofil des Evoque Plug-in-Hybrid. Auf längeren Autobahnetappen wird der Benzinmotor häufiger arbeiten, auch wenn ein voller Akku zu Beginn der Fahrt den Verbrauch auf den ersten Kilometern senken kann.
Laden zu Hause
Das Laden zu Hause ist meist die bequemste und günstigste Möglichkeit, den Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid effizient zu nutzen. Eine fachgerecht installierte Wallbox passt gut zum Fahrzeug. In Deutschland ist eine 11-kW-Wallbox üblich; der Evoque nutzt daran die Ladeleistung, die sein Onboard-Lader zulässt, also bis zu etwa 7 kW nach den aktuellen Angaben. Von leer auf voll dauert der Ladevorgang damit rund 2 Stunden und 12 Minuten.
Viele Fahrer kommen nicht mit vollständig leerem Akku nach Hause, sodass typische Nachladungen kürzer ausfallen. Eine Wallbox ist für regelmäßiges Laden sicherer, komfortabler und sauberer als eine Haushaltssteckdose. Außerdem lassen sich damit Ladezeiten besser steuern, etwa wenn ein passender Stromtarif genutzt wird.
Wenn Ihre Wallbox ein fest angeschlagenes Kabel hat, benötigen Sie zu Hause kein separates Kabel. Bei einer Wallbox mit Steckdose brauchen Sie ein passendes Typ-2-Ladekabel. Dieses Kabel ist auch für viele öffentliche AC-Ladepunkte nützlich, weshalb es sinnvoll ist, ein Typ-2-Ladekabel im Fahrzeug mitzuführen.
Ein Schuko-Ladekabel ist deutlich langsamer. Bei einer Leistung von etwa 2,3 kW liegt die offizielle Ladezeit von 0 auf 100 Prozent bei ungefähr 6 Stunden und 42 Minuten. Schuko-Laden sollte vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Für regelmäßiges Laden an einer Schuko-Steckdose sollte zuvor ein Elektriker prüfen, ob Steckdose, Leitung und Installation für die dauerhafte Belastung beim E-Auto-Laden geeignet sind.
Öffentliches Laden
Beim öffentlichen AC-Laden nutzt der Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid ein Typ-2-Ladekabel. Viele Ladepunkte an Supermärkten, Hotels, Parkhäusern, Bürostandorten oder Freizeitorten haben keine fest angeschlagenen Kabel. Dort schließen Sie Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel an Fahrzeug und Ladesäule an.
Öffentliche AC-Ladepunkte mit 11 kW oder 22 kW sind in Deutschland weit verbreitet. Der Evoque lädt daran jedoch nur bis zur maximalen AC-Ladeleistung seines Onboard-Ladegeräts. Ein 22-kW-Ladepunkt bringt deshalb keinen entsprechenden Zeitvorteil, wenn das Fahrzeug nur bis etwa 7 kW AC aufnehmen kann.
Für DC-Schnellladen benötigen Sie kein eigenes Kabel, da CCS-Schnellladesäulen fest angeschlagene Kabel haben. Sie verbinden den CCS-Combo-2-Stecker der Ladesäule mit dem Ladeanschluss des Evoque. Beim aktuellen P270e liegt die offizielle maximale DC-Ladeleistung bei bis zu 32 kW, sodass eine sehr leistungsstarke Schnellladesäule den Plug-in-Hybrid nicht mit den Ladeleistungen eines reinen Elektroautos laden lässt.
Die Kosten für öffentliches Laden unterscheiden sich stark nach Anbieter, Standort und Tarif. AC-Laden am Zielort ist häufig günstiger als DC-Schnellladen, während Schnellladen vor allem Zeit spart. Für einen Plug-in-Hybrid mit relativ kleiner Batterie ist Laden zu Hause in vielen Fällen die wirtschaftlichste Basis.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Der wichtigste fahrzeugspezifische Ladepunkt beim Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid ist die CCS-Schnellladefähigkeit. Das ist bei Plug-in-Hybriden nicht selbstverständlich und erhöht die Flexibilität, wenn unterwegs elektrische Reichweite nachgeladen werden soll.
Der aktuelle P270e kombiniert einen 1,5-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit einem Elektromotor und Allradantrieb. Frühere P300e-Modelle nutzten ein ähnliches Plug-in-Hybrid-Konzept, jedoch mit teils abweichenden offiziellen Leistungs- und Ladedaten. Im Alltag bleibt das Typ-2-Ladekabel für AC-Laden das wichtigste Zubehör.
Da es den Evoque auch ohne externen Ladeanschluss gibt, sollten Sie vor dem Kauf von Ladezubehör sicherstellen, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich ein Plug-in-Hybrid ist. Ein Diesel- oder Benzin-Mild-Hybrid-Evoque benötigt kein externes Ladekabel.
Ladetipps
- Regelmäßig nachladen: Der Evoque Plug-in-Hybrid ist am effizientesten, wenn die Batterie häufig für kurze elektrische Fahrten genutzt und wieder geladen wird.
- Wallbox bevorzugen: Eine fachgerecht installierte Wallbox ist für regelmäßiges Laden die praktischste Lösung. Eine 11-kW-Wallbox ist in Deutschland üblich, das Fahrzeug lädt aber nur bis zu seiner eigenen AC-Grenze.
- Typ-2-Ladekabel mitführen: Es wird an vielen öffentlichen AC-Ladesäulen und an Wallboxen ohne festes Kabel benötigt.
- Modelljahr prüfen: P270e und P300e haben ähnliche, aber nicht immer identische Ladedaten, besonders beim DC-Schnellladen.
- WLTP-Reichweite realistisch einordnen: Bis zu 60 km WLTP sind möglich, die erwartete Alltagsreichweite von bis zu rund 47 km ist oft der bessere Planungswert.
- Schnelllader rücksichtsvoll nutzen: DC-Laden ist nützlich für kurze Nachladungen, sollte an stark belegten Standorten aber mit Blick auf Fahrer reiner Elektroautos genutzt werden.
Häufige Fragen
Ist der Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid ein reines Elektroauto?
Nein. Der Evoque Plug-in-Hybrid ist kein vollelektrisches Fahrzeug. Er kann kürzere Strecken elektrisch fahren, besitzt aber zusätzlich einen Benzinmotor.
Welches Ladekabel braucht der Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid?
Für AC-Laden verwendet der Evoque Plug-in-Hybrid einen Typ-2-Anschluss. An Wallboxen oder öffentlichen AC-Ladepunkten ohne festes Kabel benötigen Sie ein Typ-2-Ladekabel. Für DC-Schnellladen nutzt das Fahrzeug CCS Combo 2; das Kabel ist dabei an der Schnellladesäule befestigt.
Wie lange lädt der Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid zu Hause?
An einer geeigneten Wallbox mit bis zu 7 kW AC-Ladeleistung dauert eine Ladung von 0 auf 100 Prozent nach offiziellen Angaben etwa 2 Stunden und 12 Minuten. An Schuko mit etwa 2,3 kW sind es ungefähr 6 Stunden und 42 Minuten, wobei Schuko-Laden vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung gedacht ist.
Kann der Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid an Schnellladern laden?
Ja. Evoque Plug-in-Hybrid-Modelle unterstützen DC-Schnellladen über CCS Combo 2. Für den aktuellen P270e werden bis zu 32 kW DC und etwa 30 Minuten für 0 bis 80 Prozent genannt. Frühere P300e-Angaben nannten 50-kW-DC-Ladepunkte, ebenfalls mit rund 30 Minuten von 0 bis 80 Prozent.
Welche elektrische Reichweite ist realistisch?
Der aktuelle Evoque Plug-in-Hybrid wird mit bis zu 60 km WLTP-Reichweite angegeben. Als erwarteter Alltagswert werden bis zu rund 47 km genannt. Die tatsächliche Reichweite hängt von Temperatur, Geschwindigkeit, Strecke, Fahrstil, Beladung und Nutzung von Heizung oder Klimaanlage ab.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid funktioniert am besten, wenn er konsequent als aufladbares Fahrzeug genutzt wird. Wer zu Hause laden kann, kann die Batterie schnell genug für regelmäßige elektrische Alltagsfahrten füllen. Die Möglichkeit zum DC-Schnellladen sorgt für zusätzliche Flexibilität, ersetzt aber nicht die praktische Bedeutung von Wallbox und Typ-2-Ladekabel im Alltag.
Wichtig ist, die Erwartungen an das konkrete Modell anzupassen. Aktuelle P270e-Daten sollten nicht automatisch auf ältere P300e-Fahrzeuge übertragen werden. Ebenso sollte man vor dem Kauf von Ladezubehör prüfen, ob es sich tatsächlich um einen Evoque Plug-in-Hybrid handelt und nicht um eine Mild-Hybrid-Version ohne Ladeanschluss.
Passendes Ladekabel für Range Rover Evoque
Für den Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid ist ein Typ-2-Ladekabel die wichtigste Kabelwahl für Wallboxen ohne festes Kabel und für öffentliches AC-Laden. Für DC-Schnellladen über CCS Combo 2 wird kein eigenes Kabel benötigt, da das Kabel an der Schnellladesäule angebracht ist.
Range Rover Evoque Ladekabel ansehen
Bitte beachten Sie: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladeleistungen und Batteriedaten können je nach Modelljahr, Ausstattung und Marktversion abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung und in den technischen Unterlagen Ihres Fahrzeugs.


