Der Smart #1 ist ein kompaktes Elektro-SUV beziehungsweise Crossover. Für die Wahl des passenden Ladekabels ist vor allem wichtig, welche Ausstattungsvariante und welcher Akku verbaut sind. Je nach Version gibt es den Smart #1 mit kleinerem 49-kWh-Akku oder größerem 66-kWh-Akku, außerdem unterscheiden sich die AC-Ladeleistungen deutlich.
Alle Smart #1 Modelle sind batterieelektrische Fahrzeuge. Für das AC-Laden zu Hause und an öffentlichen Wechselstrom-Ladepunkten nutzt der Smart #1 einen Typ-2-Anschluss. Für DC-Schnellladen ist CCS Combo 2 vorgesehen. Entscheidend ist jedoch: Nicht jede Version lädt an AC mit derselben Leistung. Pure und Pro werden in der Regel mit 7,4 kW AC angegeben, während Premium und BRABUS mit 22 kW dreiphasigem AC-Laden verbunden sind. Beim Pro+ sollte die konkrete Fahrzeugspezifikation geprüft werden.
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Smart #1 Batterie- und Ladespezifikationen
Der Smart #1 basiert auf einer reinen Elektroauto-Plattform und wird als batterieelektrisches Fahrzeug angeboten. Eine Plug-in-Hybrid-Version ist für den Smart #1 nicht vorgesehen. AC-Laden erfolgt über Typ 2, DC-Schnellladen über CCS Combo 2.
| Spezifikation | Smart #1 |
|---|---|
| Fahrzeugtyp | Batterieelektrisches kompaktes SUV / Crossover |
| AC-Ladeanschluss | Typ 2 |
| DC-Schnellladeanschluss | CCS Combo 2 |
| Batterieoptionen | 49 kWh brutto / ca. 47 kWh nutzbar oder 66 kWh brutto / ca. 62 kWh nutzbar |
| AC-Laden | typisch 7,4 kW bei Pure/Pro; 22 kW bei Premium/BRABUS; Pro+ individuell prüfen |
| DC-Schnellladen | bis ca. 130 kW bei 49-kWh-Versionen; bis ca. 150 kW bei 66-kWh-Versionen |
| Typischer DC-Ladevorgang 10–80 % | etwa 30 Minuten unter geeigneten Bedingungen, bei der 49-kWh-Version teils etwas länger |
Batterieoptionen
Beim Smart #1 gibt es je nach Ausführung zwei Batteriegrößen. Pure und Pro nutzen einen Akku mit 49 kWh Bruttokapazität, davon sind etwa 47 kWh nutzbar. Dieser Akku wird als LFP-Batterie geführt. Die WLTP-Reichweite liegt bei rund 311 km. Diese Varianten sind für die Ladeberatung besonders wichtig, weil sie typischerweise mit 7,4 kW AC-Ladeleistung und einer DC-Spitzenleistung von etwa 130 kW angegeben werden.
Pro+, Premium und BRABUS verwenden den größeren Akku mit 66 kWh brutto und rund 62 kWh nutzbarer Kapazität. Der Pro+ liegt je nach Angabe bei etwa 418–420 km WLTP, der Premium bei bis zu rund 439 km WLTP und der BRABUS bei etwa 399–401 km WLTP. Der BRABUS ist die leistungsorientierte Allradversion, weshalb seine offizielle Reichweite trotz gleicher grundsätzlicher Batteriegröße niedriger ausfällt als beim Premium.
Da sich Modellpalette, Ausstattungspakete und technische Angaben je nach Baujahr ändern können, sollte immer die konkrete Ausführung geprüft werden. Besonders bei Gebrauchtfahrzeugen lohnt ein Blick in Fahrzeugschein, Bordbuch, Bestellunterlagen oder Herstellerinformationen.
AC-Ladeleistung
Die AC-Ladeleistung ist beim Smart #1 der wichtigste Punkt für die Kabelauswahl. Alle Versionen nutzen Typ 2, aber nicht alle können dieselbe Leistung aufnehmen. Das Fahrzeug wird immer durch den eingebauten Onboard-Charger begrenzt. Eine öffentliche 22-kW-Ladesäule oder eine 22-kW-Wallbox bedeutet also nicht automatisch, dass jeder Smart #1 mit 22 kW lädt.
Pure und Pro mit 49-kWh-Akku werden in der Regel mit 7,4 kW AC angegeben. Das entspricht einphasigem Laden mit bis zu 32 A, sofern Ladepunkt und Installation das zulassen. In Deutschland ist zu beachten, dass viele private 11-kW-Wallboxen dreiphasig mit 16 A arbeiten. Ein einphasig ladendes Fahrzeug nutzt daran nur eine Phase und lädt dann oft eher mit rund 3,7 kW. Je nach Installation, Wallbox und Netzvorgaben können auch andere Werte möglich sein.
Premium und BRABUS werden mit einem 22-kW-dreiphasigen Onboard-Charger angegeben. Das ist in Deutschland besonders interessant, weil viele öffentliche AC-Ladepunkte 11 kW oder 22 kW bereitstellen. An einer üblichen 11-kW-Wallbox zu Hause lädt ein solcher Smart #1 in der Regel mit bis zu 11 kW, sofern die Wallbox entsprechend ausgelegt ist. An geeigneten öffentlichen 22-kW-AC-Ladepunkten kann er mit passendem dreiphasigem Typ-2-Ladekabel die höhere AC-Leistung nutzen.
Beim Pro+ ist besondere Aufmerksamkeit sinnvoll. Technische Angaben unterscheiden sich je nach Quelle und Bauzeitraum. Manche Angaben nennen 7,4 kW AC, andere 22 kW AC. Wer einen Smart #1 Pro+ fährt oder gebraucht kauft, sollte die AC-Ladeleistung des konkreten Fahrzeugs prüfen, bevor gezielt ein Kabel für 22-kW-AC-Laden ausgewählt wird.
DC-Schnellladen
Für längere Strecken nutzt der Smart #1 CCS Combo 2. Die 66-kWh-Versionen werden in der Regel mit einer DC-Spitzenleistung von bis zu 150 kW angegeben. Die 49-kWh-Versionen Pure und Pro liegen bei etwa 130 kW. Unter passenden Bedingungen dauert ein Ladevorgang von 10 auf 80 % meist etwa 30 Minuten, abhängig von Batterietemperatur, Ladezustand, Ladeinfrastruktur und Auslastung des Standorts.
Für einen Smart #1 mit 66-kWh-Akku ist auf der Langstrecke ein Schnell- oder HPC-Lader mit 150 kW oder mehr sinnvoll, sofern verfügbar. Ein stärkerer Ladepunkt zwingt dem Auto keine höhere Leistung auf; das Fahrzeug nimmt nur die Leistung an, die es verarbeiten kann. Bei den 49-kWh-Versionen ist ein 150-kW-Lader ebenfalls geeignet, die erwartete Spitzenleistung liegt jedoch eher bei etwa 130 kW.
Reichweite und Effizienz
Die offizielle WLTP-Reichweite unterscheidet sich deutlich je nach Version. Pure und Pro werden mit rund 311 km angegeben. Der Pro+ liegt etwa bei 418–420 km, der Premium bei bis zu rund 439 km und der BRABUS bei etwa 399–401 km. Im Alltag liegen Reichweiten häufig unter dem WLTP-Wert, besonders im Winter, bei Autobahntempo, mit Heizung oder bei hoher Zuladung.
Als grobe Orientierung liegen praxisnahe Reichweiten für einige 66-kWh-Versionen bei etwa 330 km, während die 49-kWh-Versionen entsprechend niedriger einzuschätzen sind. Der tatsächliche Verbrauch hängt stark von Fahrweise, Temperatur, Strecke, Reifen, Beladung und Nebenverbrauchern ab. Für den Alltag ist es oft sinnvoller, mit Wochenfahrleistung und Ladegewohnheiten zu planen, statt die maximale offizielle Reichweite regelmäßig auszureizen.
Laden zu Hause
In Deutschland ist eine fest installierte Wallbox die bevorzugte Lösung für regelmäßiges Laden zu Hause. Häufig sind 11-kW-Wallboxen üblich, weil sie dreiphasig laden und für viele Haushalte gut in die Elektroinstallation integrierbar sind. Ein Smart #1 mit 22-kW-AC-Lader lädt daran typischerweise mit bis zu 11 kW. Ein Smart #1 mit 7,4-kW-einphasigem Onboard-Charger nutzt an einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox dagegen nur eine Phase und lädt entsprechend langsamer.
Eine 22-kW-Wallbox kann technisch sinnvoll sein, wenn die Hausinstallation, die Netzvorgaben und das Fahrzeug dazu passen. In Deutschland sind 22-kW-Wallboxen in der Regel genehmigungspflichtig. Außerdem nutzt das Auto nur die Leistung, die sein Onboard-Charger unterstützt. Für Premium und BRABUS kann 22 kW AC interessant sein; bei Pure und Pro bringt eine 22-kW-Wallbox keine 22-kW-Ladung.
Ein Schuko-Ladekabel sollte beim Smart #1 vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Das Laden über eine normale Haushaltssteckdose dauert lange und belastet Steckdose sowie Leitung über viele Stunden. Regelmäßiges Laden über Schuko sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft Steckdose, Leitung, Absicherung und Installation ausdrücklich für dauerhaftes E-Auto-Laden geprüft hat.
Für die Akkupflege ist im Alltag häufig ein Ladebereich von etwa 20–80 % praktikabel. Auf 100 % zu laden ist sinnvoll, wenn die zusätzliche Reichweite benötigt wird. Die passende Ladestrategie kann je nach Batteriechemie, Nutzungsprofil und Herstellerempfehlung variieren; die Angaben im Fahrzeughandbuch sollten daher immer berücksichtigt werden.
Öffentliches Laden
Öffentliches Laden erfolgt beim Smart #1 entweder an AC-Ladepunkten oder an DC-Schnellladern. AC-Ladepunkte findet man häufig an Parkhäusern, Supermärkten, Hotels, Arbeitsplätzen und innerstädtischen Ladeplätzen. Dort wird meist ein eigenes Typ-2-Ladekabel benötigt, sofern der Ladepunkt kein fest angeschlagenes Kabel hat.
Für Pure und Pro reicht technisch meist ein einphasiges 32-A-Typ-2-Ladekabel, weil diese Versionen üblicherweise mit 7,4 kW AC angegeben werden. In der Praxis kann ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel trotzdem eine robuste und zukunftssichere Wahl sein, insbesondere wenn auch andere Fahrzeuge genutzt werden oder später ein Fahrzeugwechsel geplant ist. Für Premium und BRABUS ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel empfehlenswert, wenn regelmäßig 11- oder 22-kW-AC-Ladepunkte genutzt werden.
Auf Autobahnen und Fernstrecken ist DC-Schnellladen die deutlich schnellere Option. DC-Lader haben ein fest angeschlagenes CCS-Kabel; das eigene Typ-2-Ladekabel wird dort nicht verwendet. Für Reiseplanung ist der Bereich von etwa 10 bis 80 % meist effizient, weil die Ladeleistung bei höherem Akkustand spürbar sinkt.
Fahrzeugspezifische Hinweise
Beim Smart #1 sollte zuerst die genaue Variante identifiziert werden. Die Unterschiede zwischen Pure, Pro, Pro+, Premium und BRABUS betreffen nicht nur Reichweite und Leistung, sondern auch die nutzbare AC-Ladeleistung. Besonders beim Pro+ ist eine Prüfung der konkreten Fahrzeugdaten sinnvoll.
Die Ladeleistung an AC wird immer durch drei Faktoren bestimmt: Ladepunkt, Ladekabel und Onboard-Charger des Autos. Ein dreiphasiges 22-kW-Typ-2-Ladekabel kann an einem passenden Fahrzeug und Ladepunkt 22 kW ermöglichen. Bei einer Version mit 7,4-kW-Onboard-Charger bleibt die Ladeleistung jedoch auf das beschränkt, was das Fahrzeug aufnehmen kann.
Ausstattungsmerkmale wie Wärmepumpe, Lade- und Batteriemanagement oder externe Stromabgabe können je nach Markt, Modelljahr und Ausstattung variieren. Für verbindliche Angaben sollte die Ausstattung des eigenen Fahrzeugs geprüft werden, insbesondere wenn solche Funktionen für die Kaufentscheidung wichtig sind.
Ladetipps
- Prüfen Sie zuerst die genaue Variante: Pure, Pro, Pro+, Premium oder BRABUS.
- Für AC-Laden ist beim Smart #1 ein Typ-2-Ladekabel erforderlich.
- Pure und Pro werden typischerweise mit 7,4 kW AC angegeben; an deutschen 11-kW-Wallboxen kann die tatsächliche Leistung niedriger ausfallen, wenn nur einphasig geladen wird.
- Premium und BRABUS können mit geeignetem dreiphasigem Typ-2-Ladekabel an passenden AC-Ladepunkten bis zu 22 kW nutzen.
- Beim Pro+ die konkrete AC-Ladeleistung prüfen, bevor ein Kabel speziell für 22 kW ausgewählt wird.
- Für Langstrecken DC-Schnelllader mit CCS Combo 2 nutzen; bei 66-kWh-Versionen sind Ladepunkte ab 150 kW sinnvoll.
- Für den Alltag ist ein Ladefenster von etwa 20–80 % oft ein guter Kompromiss aus Reichweite, Ladezeit und Akkuschonung.
- Schuko-Laden nur als Not- oder gelegentliche Lösung verwenden und für regelmäßige Nutzung nur nach Prüfung durch eine Elektrofachkraft.
Häufige Fragen
Welches Ladekabel braucht der Smart #1?
Der Smart #1 nutzt für AC-Laden ein Typ-2-Ladekabel. Für DC-Schnellladen wird CCS Combo 2 verwendet; das Kabel ist am Schnelllader fest angeschlagen.
Kann jeder Smart #1 mit 22 kW AC laden?
Nein. Pure und Pro werden üblicherweise mit 7,4 kW AC angegeben. Premium und BRABUS sind mit 22 kW AC verbunden. Beim Pro+ sollte die konkrete Fahrzeugspezifikation geprüft werden, da Angaben je nach Quelle und Bauzeitraum abweichen können.
Wie schnell lädt der Smart #1 an einer 11-kW-Wallbox?
Premium und BRABUS können an einer passenden 11-kW-Wallbox typischerweise bis zu 11 kW nutzen. Pure und Pro mit einphasigem 7,4-kW-Onboard-Charger laden an vielen deutschen 11-kW-Wallboxen langsamer, weil sie nur eine Phase nutzen. Die genaue Leistung hängt von Wallbox, Installation und Fahrzeugeinstellung ab.
Wie schnell lädt der Smart #1 an DC-Schnellladern?
Die 66-kWh-Versionen werden meist mit bis zu 150 kW DC angegeben. Die 49-kWh-Versionen Pure und Pro liegen bei etwa 130 kW. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 % dauert unter geeigneten Bedingungen ungefähr 30 Minuten.
Ist der Smart #1 ein Plug-in-Hybrid?
Nein. Der Smart #1 ist ein batterieelektrisches Fahrzeug ohne Verbrennungsmotor. Eine Plug-in-Hybrid-Version ist nicht vorgesehen.
Sollte ich ein einphasiges oder dreiphasiges Typ-2-Ladekabel kaufen?
Für Pure und Pro ist ein einphasiges 32-A-Typ-2-Ladekabel technisch meist ausreichend. Für Premium und BRABUS ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel sinnvoll, um 11- und 22-kW-AC-Ladepunkte vollständig nutzen zu können. Beim Pro+ sollte die tatsächliche AC-Ladeleistung des Fahrzeugs geprüft werden.
Was das für Fahrer bedeutet
Der Smart #1 ist beim Laden unkompliziert, wenn die Unterschiede zwischen den Varianten bekannt sind. Alle Versionen nutzen Typ 2 für AC und CCS Combo 2 für DC. Die Batteriegröße und besonders die AC-Ladeleistung unterscheiden sich jedoch je nach Ausstattung. Pure und Pro sollten als 7,4-kW-AC-Fahrzeuge mit kleinerem Akku eingeordnet werden. Premium und BRABUS können an geeigneten dreiphasigen Ladepunkten deutlich schneller AC laden.
Für den Alltag in Deutschland ist eine passende Wallbox meist die bequemste Lösung. Wer häufig öffentlich an AC lädt, sollte das Ladekabel an die eigene Fahrzeugvariante anpassen. Für längere Strecken ist DC-Schnellladen über CCS die richtige Wahl, wobei der effiziente Reise-Ladebereich meist zwischen etwa 10 und 80 % liegt.
Passendes Ladekabel für Smart #1
Wenn Sie ein zusätzliches oder neues Ladekabel für den Smart #1 benötigen, wählen Sie es nach Ihrer Fahrzeugvariante und Ihrem Ladeverhalten aus. Für Pure und Pro genügt meist ein einphasiges 32-A-Typ-2-Ladekabel. Für Premium und BRABUS ist ein dreiphasiges Typ-2-Ladekabel empfehlenswert, besonders wenn regelmäßig 11- oder 22-kW-AC-Ladepunkte genutzt werden. Beim Pro+ sollte die AC-Ladeleistung des konkreten Fahrzeugs vor dem Kauf geprüft werden.
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Hinweis: Diese Informationen dienen als Orientierung. Ladeleistungen und Ausstattungen können je nach Modelljahr, Marktversion und Produktionszeitraum abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie im Fahrzeughandbuch oder in den technischen Unterlagen Ihres Smart #1.


