Smart #3 Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Smart #3 Ladekabel-Ratgeber: Laden zu Hause, öffentliches Laden und Kabelauswahl

Der Smart #3 ist ein kompaktes vollelektrisches SUV-Coupé. Er wird in mehreren Ausstattungen angeboten, darunter Pro, Pro+, Premium und BRABUS. Diese Unterscheidung ist beim Laden wichtig, denn nicht jede Version hat die gleiche Batteriegröße und nicht jede Ausführung lädt mit derselben AC-Ladeleistung.

Im Alltag ist das Laden meist unkompliziert: Für AC-Laden an der Wallbox, am Arbeitsplatz oder an vielen öffentlichen Normalladepunkten nutzt der Smart #3 ein Typ-2-Ladekabel. Für längere Strecken wird an DC-Schnellladern über CCS Combo 2 geladen; dort ist das Kabel in der Regel fest an der Ladesäule angebracht.

Angaben wie „bis zu 22 kW AC“ oder „bis zu 150 kW DC“ sollten beim Smart #3 genau gelesen werden. Je nach Version unterscheiden sich Batterie, Reichweite und Ladeleistung deutlich.

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Smart #3 Batterie- und Ladespezifikationen

Der Smart #3 ist ein reines Elektroauto. Eine Plug-in-Hybrid-, Range-Extender- oder Benzinversion gehört nicht zur aktuellen Modellreihe. Für AC-Laden verwendet der Smart #3 einen Typ-2-Anschluss, für DC-Schnellladen einen CCS-Combo-2-Anschluss. Das entspricht dem üblichen Standard moderner Elektroautos in Europa.

Die veröffentlichten Werte variieren je nach Ausführung. Als Orientierung nutzt der Smart #3 Pro eine kleinere Batterie mit 49 kWh Bruttokapazität. Pro+, Premium und BRABUS verwenden eine größere Batterie mit 66 kWh brutto. Die höchste offizielle WLTP-Reichweite liegt beim Premium bei bis zu 455 km.

Version Batterie WLTP-Reichweite AC-Laden DC-Schnellladen
Smart #3 Pro 49 kWh brutto / ca. 47 kWh nutzbar bis zu 325 km mit 7,4 kW AC angegeben bis zu 130 kW DC
Smart #3 Pro+ 66 kWh brutto / ca. 62 kWh nutzbar bis zu 435 km in verfügbaren Daten mit 7,4 kW AC angegeben; genaue Fahrzeugspezifikation prüfen bis zu 150 kW DC
Smart #3 Premium 66 kWh brutto / ca. 62 kWh nutzbar bis zu 455 km bis zu 22 kW AC, sofern entsprechend ausgestattet bis zu 150 kW DC
Smart #3 BRABUS 66 kWh brutto / ca. 62 kWh nutzbar bis zu 415 km bis zu 22 kW AC, sofern entsprechend ausgestattet bis zu 150 kW DC

Batterieoptionen

Beim Smart #3 lassen sich im Wesentlichen zwei Batteriegruppen unterscheiden. Der Smart #3 Pro nutzt den kleineren Akku mit 49 kWh brutto und etwa 47 kWh nutzbarer Kapazität. Seine offizielle WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 325 km. In der Praxis hängt die tatsächlich erreichbare Strecke stark von Tempo, Wetter, Streckenprofil, Reifen und Fahrweise ab.

Smart #3 Pro+, Premium und BRABUS nutzen den größeren Akku mit 66 kWh brutto und rund 62 kWh nutzbarer Kapazität. Der Premium hat mit bis zu 455 km die höchste veröffentlichte WLTP-Reichweite. Der Pro+ wird mit bis zu 435 km angegeben, der leistungsstärkere BRABUS mit bis zu 415 km. Im gemischten Alltag sind bei den größeren Batterieversionen je nach Bedingungen ungefähr 320 km oder etwas mehr zwischen längeren Ladestopps realistisch; bei Autobahnfahrten im Winter kann die Reichweite niedriger ausfallen.

Da die Batteriegröße sowohl die Ladezeit als auch die Reichweite zwischen Ladestopps beeinflusst, sollte vor dem Vergleich von Ladezeiten oder der Auswahl von Ladezubehör die genaue Ausführung des Fahrzeugs geprüft werden.

AC-Ladeleistung

AC-Laden ist die übliche Ladeart zu Hause, am Arbeitsplatz und an vielen Zielorten wie Hotels, Parkhäusern, Einkaufszentren oder öffentlichen Normalladepunkten. Der Smart #3 nutzt dafür einen Typ-2-Anschluss.

Wichtig ist: Der Smart #3 hat nicht in jeder Ausführung die gleiche AC-Ladeleistung. Verfügbare Daten nennen den Pro mit 7,4 kW AC. Auch der Pro+ wird in einigen Datenquellen mit 7,4 kW AC geführt. Premium und BRABUS werden dagegen mit bis zu 22 kW AC angegeben, sofern die jeweilige Fahrzeugspezifikation dies unterstützt. Wer gezielt 22-kW-AC-Laden nutzen möchte, sollte deshalb die exakte Ausstattung des eigenen Fahrzeugs prüfen.

In Deutschland sind 11-kW-Wallboxen mit dreiphasigem Anschluss im privaten Bereich sehr verbreitet. Ein Smart #3 mit 22-kW-AC-Lader lädt an einer solchen Wallbox trotzdem nur mit bis zu 11 kW, weil die Wallbox die Leistung begrenzt. An öffentlichen 22-kW-AC-Ladepunkten kann ein entsprechend ausgestatteter Smart #3 dagegen bis zu 22 kW nutzen. Fahrzeuge mit 7,4-kW-AC-Lader bleiben unabhängig von der Säule auf ihre eigene Onboard-Ladeleistung begrenzt; je nach Installation kann die tatsächlich verfügbare Leistung darunter liegen.

DC-Schnellladen

Für längere Strecken nutzt der Smart #3 den CCS-Combo-2-Anschluss. Bei DC-Schnellladern ist das Ladekabel fest an der Ladesäule angebracht. Ein eigenes Typ-2-Ladekabel wird dort nicht verwendet.

Der Smart #3 Pro mit kleinerer Batterie ist mit einer DC-Spitzenladeleistung von bis zu 130 kW angegeben. Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent liegt bei passenden Bedingungen bei etwa 32 Minuten. Die größeren Batterieversionen Pro+, Premium und BRABUS werden mit bis zu 150 kW DC und einer Ladezeit von etwa 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent angegeben.

Die maximale DC-Ladeleistung ist ein Spitzenwert und wird nicht über die gesamte Ladesitzung gehalten. Die Ladeleistung sinkt, wenn der Akku voller wird. Zusätzlich beeinflussen Batterietemperatur, Start-Ladestand, Ladesäule, Standortauslastung und die Ladekurve des Fahrzeugs die tatsächliche Geschwindigkeit. Auf Reisen ist es oft schneller, mit niedrigem Ladestand anzukommen und bis etwa 80 Prozent zu laden, statt lange auf die letzten 20 Prozent zu warten.

Reichweite und Effizienz

Die höchste Reichweitenangabe des Smart #3 liegt bei bis zu 455 km WLTP und bezieht sich auf den Premium. Der Pro wird mit bis zu 325 km angegeben, der Pro+ mit bis zu 435 km und der BRABUS mit bis zu 415 km. Der BRABUS bietet mehr Leistung und Allradantrieb, was die geringere offizielle Reichweite gegenüber dem Premium trotz gleicher Bruttobatteriegröße erklärt.

Die reale Reichweite kann deutlich variieren. Bei milden Temperaturen, niedrigerem Tempo und viel Stadt- oder Landstraßenverkehr kommen Elektroautos ihren offiziellen Werten eher näher. Bei kaltem, nassem Wetter und hohen Autobahngeschwindigkeiten steigt der Energieverbrauch. Auch Innenraumheizung, Dachlasten, Reifendruck und häufiges starkes Beschleunigen wirken sich aus.

Für die Reiseplanung ist es sinnvoll, nicht dauerhaft mit der vollen WLTP-Reichweite zu rechnen. Fahrer eines Smart #3 mit großer Batterie können bei günstiger gemischter Nutzung eher mit rund 320 km oder etwas mehr zwischen längeren Stopps planen. Beim Pro sollte wegen der kleineren Batterie vor allem auf Winter- und Autobahnfahrten konservativer geplant werden.

Laden zu Hause

Das Laden zu Hause ist für viele Fahrer die bequemste und meist auch planbarste Art, einen Smart #3 zu betreiben. In Deutschland ist eine fest installierte Wallbox mit 11 kW sehr üblich. Sie wird dreiphasig angeschlossen und eignet sich gut für regelmäßiges Laden über Nacht oder während längerer Standzeiten.

Wenn der Smart #3 Premium oder BRABUS mit bis zu 22 kW AC ausgestattet ist, bedeutet das nicht automatisch 22 kW Ladeleistung zu Hause. Eine 11-kW-Wallbox lädt ein 22-kW-fähiges Fahrzeug mit maximal 11 kW. Für 22 kW zu Hause wären ein entsprechend ausgelegter dreiphasiger Anschluss, eine 22-kW-Wallbox, die passenden Netzbetreiber-Vorgaben und ein Fahrzeug mit 22-kW-AC-Lader erforderlich.

Ein Smart #3 mit 7,4-kW-AC-Lader nutzt an einer Wallbox nur die Leistung, die sein Onboard-Lader und die Installation zulassen. Die Wallbox kann also stärker ausgelegt sein als das Fahrzeug tatsächlich lädt.

Ein Schuko-Ladekabel sollte vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung verstanden werden. Das Laden an einer normalen Haushaltssteckdose ist deutlich langsamer als an einer Wallbox und belastet Leitung und Steckdose über viele Stunden. Regelmäßiges Laden über Schuko sollte nur erfolgen, wenn eine Elektrofachkraft Steckdose, Leitung, Absicherung und Installation ausdrücklich für dauerhaftes Laden eines E-Autos geprüft hat.

Öffentliches Laden

Für öffentliches AC-Laden sollte ein passendes Typ-2-Ladekabel im Fahrzeug liegen. Viele AC-Ladesäulen in Städten, Parkhäusern, an Hotels, Freizeitzielen oder Arbeitsplätzen haben kein fest angeschlagenes Kabel. Die tatsächliche Ladeleistung wird durch die Ladesäule, das verwendete Ladekabel, den Onboard-Lader des Fahrzeugs und die elektrische Auslegung des Standorts begrenzt.

Öffentliche AC-Ladepunkte mit 11 kW oder 22 kW sind in Deutschland verbreitet. Ein Smart #3 mit 22-kW-AC-Lader kann an einer passenden 22-kW-Säule entsprechend schneller laden. Bei Versionen mit 7,4 kW AC bleibt die Ladeleistung dagegen auf das Fahrzeug begrenzt, auch wenn die Säule 11 oder 22 kW bereitstellen kann.

Für Schnellladen und Ultraschnellladen wird CCS Combo 2 genutzt. Diese Ladepunkte stehen typischerweise an Autobahnen, Ladeparks, Einkaufszentren und größeren öffentlichen Standorten. Der Smart #3 kann mit seinen bis zu 130 kW oder 150 kW DC viele moderne Schnelllader sinnvoll nutzen. Eine Ladesäule mit sehr hoher Maximalleistung garantiert jedoch nicht, dass das Fahrzeug diese Leistung dauerhaft abnimmt.

Auf langen Strecken sind Ladestopps im Bereich von etwa 10 bis 80 Prozent meist am effizientesten. Wenn entlang der Route mehrere Ladeoptionen vorhanden sind, können zwei kürzere Schnellladestopps schneller sein als ein langer Ladevorgang bis 100 Prozent.

Fahrzeugspezifische Hinweise

Der Smart #3 basiert auf einer dedizierten Elektroauto-Plattform und wird in verfügbaren technischen Daten mit einer 400-Volt-Architektur geführt. Das passt zur angegebenen DC-Schnellladeleistung von bis zu 130 kW beziehungsweise 150 kW, je nach Version.

Besonders wichtig ist beim Smart #3 die ausstattungsabhängige AC-Ladeleistung. Wer häufig öffentliche 22-kW-AC-Ladepunkte nutzt, sollte vor dem Kauf von Zubehör oder vor der Planung des Ladealltags prüfen, ob die eigene Version tatsächlich bis zu 22 kW AC unterstützt. Für viele Fahrer reicht eine 11-kW-Wallbox zu Hause dennoch aus, weil das Fahrzeug dort meist über mehrere Stunden steht.

Weitere Komfort- und Effizienzfunktionen können je nach Modelljahr, Markt und Ausstattung variieren. Maßgeblich sind die Unterlagen zum konkreten Fahrzeug und die Angaben im Fahrzeugmenü.

Ladetipps

  • Prüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug ein Pro, Pro+, Premium oder BRABUS ist, bevor Sie sich auf Ladeleistungsangaben verlassen.
  • Nutzen Sie für AC-Laden zu Hause, am Arbeitsplatz und an öffentlichen Normalladepunkten ein Typ-2-Ladekabel.
  • Für DC-Schnellladen wird CCS Combo 2 verwendet; das Kabel ist an der Schnellladesäule angebracht.
  • Gehen Sie nicht davon aus, dass jeder Smart #3 mit 22 kW AC lädt. Die AC-Ladeleistung ist versionsabhängig.
  • Eine 11-kW-Wallbox ist in Deutschland für das Laden zu Hause ein gängiger Standard; das Fahrzeug bestimmt jedoch die tatsächlich mögliche Ladeleistung mit.
  • An öffentlichen 22-kW-AC-Ladepunkten lädt nur ein entsprechend ausgestatteter Smart #3 mit bis zu 22 kW.
  • Auf längeren Fahrten sind Schnellladungen von etwa 10 bis 80 Prozent meist zeiteffizienter als das Laden bis 100 Prozent.
  • Verwenden Sie ein Schuko-Ladekabel nur als Not- oder Gelegenheitslösung und nur an geprüften Steckdosen, wenn regelmäßig geladen werden soll.

Häufige Fragen

Welches Ladekabel verwendet der Smart #3?

Der Smart #3 verwendet für AC-Laden einen Typ-2-Anschluss. Für DC-Schnellladen nutzt er CCS Combo 2. An Schnellladesäulen ist das Kabel normalerweise fest an der Säule angebracht.

Kann jeder Smart #3 mit 22 kW AC laden?

Nein. Verfügbare Ausstattungsdaten deuten darauf hin, dass 22 kW AC vor allem bei Premium und BRABUS relevant sind, sofern entsprechend ausgestattet. Pro und Pro+ werden in verfügbaren Daten mit 7,4 kW AC geführt. Prüfen Sie die genaue Spezifikation Ihres Fahrzeugs.

Wie schnell lädt der Smart #3 am Schnelllader?

Der Smart #3 Pro ist mit bis zu 130 kW DC und etwa 32 Minuten von 10 auf 80 Prozent angegeben. Die Versionen mit größerer Batterie sind mit bis zu 150 kW DC und etwa 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent angegeben. Die tatsächliche Zeit hängt von Temperatur, Ladestand und Ladesäule ab.

Welche Smart #3 Version hat die größte Reichweite?

Die höchste veröffentlichte WLTP-Reichweite hat der Smart #3 Premium mit bis zu 455 km. Der Pro+ liegt bei bis zu 435 km, der BRABUS bei bis zu 415 km und der Pro bei bis zu 325 km.

Brauche ich für den Smart #3 eine dreiphasige Wallbox?

Für das Laden zu Hause ist eine 11-kW-Wallbox in Deutschland eine sehr passende Lösung. Ein Smart #3 mit 22-kW-AC-Lader lädt daran mit bis zu 11 kW. Für 22 kW AC benötigen Sie eine passende 22-kW-Installation und ein Fahrzeug, das diese Leistung unterstützt.

Kann ich den Smart #3 an einer Schuko-Steckdose laden?

Ja, mit einem geeigneten Schuko-Ladekabel ist das grundsätzlich möglich. Es sollte aber vor allem als Not- oder Gelegenheitslösung genutzt werden. Für regelmäßiges Laden muss eine Elektrofachkraft prüfen, ob Steckdose und Elektroinstallation für die Dauerbelastung geeignet sind.

Was das für Fahrer bedeutet

Der Smart #3 ist beim Laden gut beherrschbar, erfordert aber einen genauen Blick auf die jeweilige Ausführung. Der Pro hat die kleinere Batterie und eine niedrigere veröffentlichte DC-Spitzenleistung. Pro+, Premium und BRABUS haben die größere Batterie, unterscheiden sich aber bei der AC-Ladeleistung je nach Version.

Für die meisten Fahrer ist ein Typ-2-Ladekabel für AC-Laden unverzichtbar. Zu Hause ist eine 11-kW-Wallbox in Deutschland meist die passende Lösung. Für längere Strecken übernimmt CCS-Schnellladen die wichtige Rolle. Wer versteht, ob das eigene Fahrzeug 7,4 kW oder bis zu 22 kW AC unterstützt, kann Ladekabel, Wallbox und öffentliche Ladepunkte besser einschätzen.

Passendes Ladekabel für Smart #3

Für den Smart #3 wird für AC-Laden ein Typ-2-Ladekabel benötigt. Wählen Sie ein Kabel, das zu Ihrer Wallbox, zu öffentlichen AC-Ladepunkten und zur Ladeleistung Ihrer Fahrzeugversion passt.

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Hinweis: Diese Informationen dienen als allgemeiner Ratgeber. Ladeleistungen und Ausstattungen können je nach Modelljahr, Marktversion und Fahrzeugkonfiguration abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung und in den technischen Unterlagen Ihres konkreten Fahrzeugs.

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